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Kolibri-Ethos


Globale Ziele


Lokale Wege


Pinnwand


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(seit 10.09.2015)

Wege
Suche die Liebe!
Schütze das Leben!
Verehre das Heilige!
Sei Du selbst!
Gestalte diese Welt!

und Worte
Die Situation
Die Grenzen
Das Netz
Die Begegnung
Das Auslegen

Status: Entwurf

Grundgedanken zum Thema Organisation und Vernetzung

Das Kolibri-Ethos ist ein individuelles Ethos und unabhängig von einer Organisation!
Um das Kolibri-Ethos zu verwirklichen, kann die Integration in verschiedene lokale und globale Organisationen für viele hilfreich sein.
Um das Kolibri-Ethos zu fördern ist ebenfalls eine entsprechende Struktur und Vernetzung hilfreich.

Durch gemeinsame, individuell umgesetzte Aktionen, durch Positionstexte, durch Hinweise auf Gruppen oder Seiten mit verwandten Zielen und durch dieses Wiki werden erste Kommunikationsstrukturen und Organisationsformen gestaltet.
(siehe: Aktionen, Positionen Interaktionen)


Organisationsformen für Kolibri-Ethos Gruppen

Der Weg vom Kolibri-Ethos zu vielfältigen und dezentralen Kolibri-Ethos Gruppen

Das Kolibri-Ethos setzt beim Menschen an und seinem Fragen, Suchen, Staunen und Verwundert sein, bei seinem kritischen, mystischen, philosophischen, ekstatischen Tiefer-Gehen.
Das was dabei gefunden wird, wird gemeinsam geordnet, geprüft und gelebt.
Das Suchen dieser Schätze und das Umsetzen zum Wohle aller Lebewesen geschieht dezentral und in kleinen eigenständigen Gemeinschaften, die in unterschiedlicher Weise vernetzt und organisiert sind.


Die Treffen der Kolibri-Ethos Gruppen

Bei den Treffen der Kolibri-Ethos Gruppen werden Erkenntnisse aus verschiedenen Bereichen ausgetauscht von Themenanwälten, Autoritäten oder spontan eingebracht.
Daneben ist aber auch Gelegenheit zur individuellen Meditation und Vertiefung der angesprochenen Themen.
Möglichkeiten zur Begegnung, zur Zusammenarbeit und zur Interaktion runden die Treffen ab.
Die Kolibri-Ethos Gruppen fördern Fort- und Weiterbildung in ethisch, religiösen, sozialen, psychologisch und wissenschaftlichen Gebieten.
Ebenso wird die künstlerische und musikalische Ausbildung gefördert.


Kolibri-Ethos Gruppen inmitten vielfältiger und konfliktreicher Welten

Kolibri-Ethos Gruppen leben und sammeln sich in verschiedenen Kulturwelten auf je eigene Weise.
Darum gibt es viele offene Fragen, für die zwar Hilfestellungen erarbeitet werden, die aber jeder und jede Gruppe für sich selbst beantworten muss.
Religiöse Fragen, Fragen der richtigen Ernährung, pädagogische Fragen, politische Fragen, ethische Fragen, wirtschaftliche Fragen, …
Die Antworten können so verschieden ausfallen, das manche Mitglieder nicht so einfach oder nur begrenzt in einer Gruppe zusammenarbeiten und leben können. Andere erarbeiten sich mit harmonisierenden Antworten, Kompromissen und Toleranz Wege integrative Gruppen oder überregionalen Verbänden zu bilden.
Jede Gruppe pflegt die Diskussion und den Austausch auch und gerade mit Gruppen, die andere Positionen vertreten.
Ohne gegenseitiges Infragestellen und Brückenschlagen über alle Verschiedenheit hinweg, bleibt man nicht lebendig. Diese Welt braucht Verschiedenheit und Solidarität.
Der Einzelnen bleibt verantwortlich für seine Auslegung des Kolibri-Ethos im alltäglichen Leben in Auseinandersetzung mit den Auslegungen seiner Gruppen.

Die Kolibri-Ethos Gruppen fühlen sich nicht im Besitz einer besseren Wahrheit oder richtigeren Kritik, sondern zuerst als Suchende unter Suchenden.
Die Kolibri-Ethos Gruppen erläutern und diskutieren ihren Standpunkt und gehen selbstbewusst ihren Weg, offen für Ideen und Inspiration von außen.
Es gibt regionale, thematische und projektorientierte Kolibri-Ethos Gruppen.


Die grundlegenden Autoritäten und Orientierungspunkte der Kolibri-Ethos Gruppen

Jede Weltsicht braucht und hat Grundlagen, verbindliche Bekenntnisse, Ordnungen, Strukturen, …
Die Kolibri-Ethos Gruppen legen diese Autoritäten nicht im Detail nicht endgültig oder global fest.
Jeder einzelne muss selbst erkennen: Das hat für mich Autorität! Und muss entscheiden:
Ich beuge mich hier und heute dieser Autorität, um eine zeitlang oder solange ich kann ihrem Weg zu folgen.

Auch jede Gruppe und Einzelorganisation hat solche Entscheidungen zu treffen.
Dabei können Autoritäten bestehender Religionen, Weltsichten oder ethischer, weltanschaulicher Gruppen anerkannt und integriert werden.

Die Kolibri-Ethos Gruppen pflegen Achtsamkeit und Ehrlichkeit im Umgang mit Autoritäten anderer und den eigenen.
Jeder Einzelne und jede Gruppe ist aufgefordert, seine Autoritäten immer neu zu überdenken und seine Haltung zu ihnen sich und anderen gegenüber erläutern zu können.
Die Kolibri-Ethos Gruppen respektieren gewachsene Strukturen, Kultur- und Lebensformen anderer und eigener Religionen oder Weltanschauungen (Wenn nötig, Veränderung von innen!).

Grundlegende, lange Zeit oder allgemein anerkannte Autoritäten haben eine hohe Gültigkeit,
großen Einfluss und stehen im Zentrum der Verehrung, der Beschäftigung und der Rituale.
Andere Autoritäten können sehr verschieden ausgeprägt sein und leicht wechseln
wie die Autorität von Personen, Organisationen, Fakten oder Abläufen.
Die Beschreibungen, das Anerkennen und Verehren der jeweiligen Autoritäten
bestimmen die konkrete, lokale und individuelle Gestalt der jeweiligen Kolibri-Gruppe.

Es werden fünf Grundformen von Autoritäten bestimmt, fünf Bereiche, in denen jeder konkrete Autoritäten kennt, benennt und beschreibt.
Es wird unterscheiden:
- eine inhaltliche Autorität von Schriften und Grundgedanken,
- eine strukturelle Autorität gelebt durch Verantwortung, Einordnung, Kritik und Unterstützung innerhalb der jeweiligen Ordnungen oder Strukturen und durch angemessene Neugestaltungen und die Förderung nachhaltiger Strukturen.
- eine personelle Autorität von Personen mit besonderen Aufgaben und Begabungen wie: Leitung, Organisation, Weiterbildung, Unterstützung, ….
- die zentrale Lebensautorität von Prozessen, Vorgängen und organischen Zusammenhängen und des Wunders des Lebens an sich.
- und abschließend eine materielle Autorität von allen Dingen, dem faszinierendem Sosein und den Grenzen und dem Begrenzt-Seins unseres Daseins und Wirkens.


Die Einheit der Kolibri-Ethos Gruppen

Jede Bewegung und jede Religion spaltet sich natürlicherweise in viele Untergruppen. Daher sind die Kolibri-Ethos Gruppen von vorneherein so organisiert, dass unterschiedliche Untergruppen gebildet werden können, ja lokal, kulturabhängig und situationsangemessen gebildet werden müssen und eine Kultur der Akzeptanz und des Miteinanders gepflegt wird.
Um die Einheit und die Verständigung muss immer neu gerungen werden, auch wenn Grunddokumente und Grundentscheidungen als Basis und als Grundsteine vorhanden sind.
Wichtiger als die Einheit ist die Kommunikation, die gegenseitige Inspiration und die Kooperation zum Wohl des Ganzen.
Kolibri-Ethos Gruppen arbeiten lokal, weil sie dort direkt etwas bewirken und verändern können und es über eine lange Zeit begleiten.
Kolibri-Ethos Gruppen arbeiten global, weil sie durch die heute mögliche Vernetzung Kräfte vereinen können gegen ebenso vernetzt und global wie lokal agierende destabilisierende, Lebensraum zerstörende Prozesse und Gruppen!

Doppelmitgliedschaften, Aufnahmen und Trennungen

Die Kolibri-Ethos Gruppen sind offen für Mitglieder verschiedenster Religionen und
Weltanschauungen. Es wird daher nicht grundsätzlich ein Austritt oder Übertritt verlangt.
Doppelmitgliedschaft ist in beiderseitigem Einverständnis möglich. Dies gilt auch für zeitlich befristete Mitglieder oder lose assoziierte Teilnehmer an den Gruppenaktionen.
Jede Gruppe beschließt eigenständig und demokratisch über die Aufnahme oder Formen der Trennung von Mitgliedern.
Ebenso wird über Unterteilungen oder Zusammenschlüsse eigenständig und lokal entschieden.
Um die Vernetzung zu fördern sollten Kolibri-Ethos Gruppen sich auch in andere Organisationen integrieren oder zumindest Kontakt zu anderen Gruppen, NGOs, Parteien oder religiösen Gruppen halten.
Kolibri-Ethos Gruppen integrieren die Erfahrungen und Erkenntnisse verschiedener Bewegungen, Organisationen, Kulturen, Religionen und Gruppen und tauschen sich mit ihnen aus.

Die Organisationsstruktur von Gruppen und Verbänden

Die einzelnen Gruppen und Zusammenschlüsse dieser Gruppen sind eigenständig und flexibel. Daneben werden jedoch auch feste Institutionen und Institute aufgebaut. Selbst Firmen können Mitglieder von KolibriEthosOrganisationen sein.
Gruppen kann von Verbänden der Status abgesprochen werden, die Kolibri-Ethos Grundsätze zu vertreten, wenn diese mit dazu unvereinbaren Grundsätzen kombiniert werden.
Aufgrund der Eigenständigkeit der Gruppen und der freiwilligen Mitgliedschaft aller Mitglieder, können Gruppen nur kritisiert werden und sich durch eigenen Beschluss auflösen, aber nicht von außen aufgelöst werden.
Die einzelnen Gruppen organisieren sich demokratisch, geben aber befähigten Mitarbeitern besondere Aufgaben und entsprechende Autorität und Handlungsmöglichkeiten.
Die Teilorganisationen der Kolibri-Ethos Gruppen können demokratisch Leitungs- und Kontrollorgane bestimmen. Sie verwalten sich transparent. Beeinflussungen der freien Meinungsbildung werden je nach Situation und Handlungsmöglichkeiten bekämpft.

Übergreifende Kolibri-Ethos Gruppen oder Organisationen

Kolibri-Ethos Organisationen erarbeitet Empfehlungen und praktische Hilfen diese zu verwirklichen. Bitten um Empfehlungen werden von den Gruppen an sie herangetragen.
Die Kolibri-Ethos Organisationen organisiert und betreut die Kommunikationsinfrastruktur. Vor allem sorgen sie für ein ausreichendes Sicherheitsniveau und für vielfältige Kommunikationsmöglichkeiten.
Die Kolibri-Ethos Organisationen achten auf Qualität und die Einhaltung von Grundsätzen bei der Umsetzung des Kolibri-Ethos.
Sie organisieren Wahlen, Abstimmungen, kritische Analysen, Beratungen und Auszeichnungen von hervorragenden Leistungen.
Bei den Kolibri-Ethos Gruppen und Organisationen steht der einzelne in seiner Eigenverantwortung im Mittelpunkt, nicht die Organisation!


Die Ziele der Kolibri-Ethos Gruppen

Die Kolibri-Ethos Gruppen sind zielorientiert. Die Ziele werden in den Gruppen festgelegt, wobei Vorschläge der Verbände oder der Organisationen berücksichtigt werden. (dezentrale Ziele)
Für jedes Ziel wird ein Zeitraum festgelegt, Schritte und Kriterien für die Erfüllung.
Neben den Zielen finden Aspekte wie die eigene Fortbildung, das ethische Nachdenken, Begegnung und Lebendigkeit, die nicht mit Zielen allein zu erfassen sind ausreichend Berücksichtigung.
Ziele und Erfolge werden kommuniziert zur Motivation und als Ansporn für andere Gruppen und die Bewegung.
Auch einzelne legen für sich Ziele fest und unterstützen sich innerhalb der Gruppen gegenseitig beim Erreichen dieser Ziele.

(Seine Ziele kann jeder für sich versuchen zu erreichen. Gut ist es jedoch, sich Zielepaten zu suchen. Mit ihr/ihm bespricht man zuerst möglichst genau, welches Ziel man warum gewählt hat, wann man es wie erreichen will und welche Gefühle, Träume und Erwartungen damit verbunden sind.
Allein das klärt schon viel!
Dann bespricht man die Ausgangssituation und möglichst konkrete kleine Schritte nach dem Motto: “Der Weg ist das Ziel!” das in jedem Schritt einen eigenen Sinn, einen inneren Wert und in dem “auf dem Weg sein” einen Erfolg sieht!
Sehr wichtig ist es auch zu besprechen, was passiert, wenn das Ziel nicht erreicht werden kann, welche anderen Perspektiven sich öffnen können oder von welchen Bedingungen und Mitmenschen das Ziel abhängt. Welche Erkenntnis uns das Verfehlen von Zielen bringt und wie Frustrationen und Demotivationen überwunden werden.
Am Beginn sollte das Training von Grundfertigkeiten stehen, die man für den Weg braucht. Diese Fähigkeiten zu bestimmen und zu üben, macht an sich schon Sinn.)


Gruppenzeiten und persönliche Zeiten

Die Lebenszeit ist das kostbarste Gut, dass jedem Lebewesen gegeben ist. Sie ist sehr begrenzt und vielfältig bedroht. Es gibt viele Zeitdiebe und Lebenskrafträuber.
Für den Lebensunterhalt, Organisatorisches und viele Verpflichtungen oder auch für Zerstreuungen oder Ablenkungen wird oft so viel gebraucht, dass für einen selbst oder für die Integration in Gemeinschaften keine Zeit zum Innehalten, zur Kommunikation und zum Erleben bleibt.
Die Kolibri-Ethos Gruppen versuchen in den Kampf ums tägliche Brot, in Verpflichtungen und Zerstreuungen persönliche und Gruppenzeiten einzubauen. Die persönlichen Zeiten haben grundsätzlich Vorrang vor den Gruppenzeiten.
Diese Zeiten sind Zeiten des Suchens und Fragens, Zeiten um die körperliche und seelische Gesundheit zu erhalten und zu fördern, Zeiten für den Austausch und die Gemeinschaft innerhalb und außerhalb der Gruppe.


Die Jugendarbeit der Kolibri-Ethos Gruppen

Die Kolibri-Ethos Gruppen setzen sich besonders für Kinder und Jugendliche und deren Förderung ein. Dieser Einsatz ist unabhängig von einer späteren Mitgliedschaft oder einer Mitgliedschaft der Eltern und entsprechend der jeweiligen Möglichkeiten sinnvoll begrenzt. (Keine Mission, keine feste Integration, aber Anleitung und selbstbestimmte demokratische Führung, Bildung und Förderung, Entfaltungsräume und Freiräume, Transparenz und überschaubare Kreise, …)


Themenanwälte

Es gibt innerhalb der Kolibri-Ethos Gruppen und für die gemeinsamen Treffen Anwälte für Themen oder inhaltliche Bereiche. Jeder Themenanwalt überlegt sich, wie er die Inhalte seines Bereichs allen nahe bringen kann und Interessantes, Spannendes, Schönes aus diesem Bereich vermitteln kann oder wie dieser Bereich beim Treffen gut zur Geltung kommt und hier keine Probleme entstehen.

Anwalt der Kunst und Kreativität
Anwalt der Zeit, der Ressourcen und der Organisation
Anwalt der Sicherheit
Anwalt der Geschichte und der Politik
Anwalt der Meditation, der Ruhe und der Entspannung
Anwalt der Musik und des Tanzes
Anwalt der Religionen und Weltanschauungen
Anwalt der Kinder und der Ausbildung
Anwalt der Natur und der Lebewesen
Anwalt des Spiels und der Bewegung
Anwalt der Grenzen, der Vertraulichkeit und der Qualität
Anwalt der Ordnung und Gestaltung
….

Die Anzahl der Anwälte, deren genaue Themen und deren Integration bestimmen die Gruppen selbst.


Die NEINs des Kolibri-Ethos Gruppen:

Die Kolibri-Ethos Gruppen sind kritisch gegenüber:

- der weltweiten Rüstung und der Kriege gegen Menschen, Menschenrechte, Tiere und Pflanzen
- Verwirrung und Unwahrheit
- Verzettelung und Allmachtswahn
- Gier und Grenzenlosigkeit
- Falschen Offenbarungen, Pseudowissenschaften, falschen Idealen und Hoffnungen
- ….



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( Letzte Änderung am 10.01.2013 )
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Ethische Wege und Möglichkeiten vorstellen, das Grund- und Kontextwissen zu ethischen Fragen verbessern

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