Die Würde der Lebewesen!
Logo von Rettet den Regenwald
Ökofair!
Teil der Kampange Eigentum verpflichtet
Banken und Geld?
Attac Bankwechselkampagne

Kolibri-Ethos


Globale Ziele


Lokale Wege


Pinnwand


1836 von 482192 Zugriffen
(seit 10.09.2015)

Wege
Suche die Liebe!
Schütze das Leben!
Verehre das Heilige!
Sei Du selbst!
Gestalte diese Welt!

und Worte
Die Situation
Die Grenzen
Das Netz
Die Begegnung
Das Auslegen

P A U S E

Pause ….

(Und dann???)

Stille ….

(Und dann???)

Warten

(Und dann???)

Akzeptieren, das alles ist, wie es ist - einfach sein

(Und dann???)

Schweigen spüren fallen lassen - eine Ebene tiefer feiner freier friedlicher

(Und dann???)

Warten bis sich alles beruhigt hat

(Und dann???)

Still! - Warte bis die Lust kommt auf neues feines Tun

(Und dann???)

Kommt bald die nächste Pause ….

Herr meiner Zeit werden …

Natürlich ist alle Zeit ein Geschenk,
jeden Augenblick neu,
ein Wunder, ein wundersamer Strom,
in dem wir fließen, atmen, leben.

Aber genau deshalb dürfen wir uns diese Zeit nicht zerstören,
nicht totschlagen und nicht total verplanen lassen.

Freiräume sind dazu der erste Schritt
und die Basis.
Es muss jeden Tag,
jede Woche
Freiräume geben,

wirklich freie Zeiträume,
in denen wir jede Minute
ungestört
in unsere Hand
tropfen
lassen
können.

ZEIT-FREI-RÄUME,
freigeräumte Zeit
ohne Forderungen und Auftrag,
ohne inneren Druck und Angst,
heilige Zeit und Zeit zum heilen.

Der zweite Schritt ist
die Begegnung unseres Bewusstseins
mit dieser freigeräumten Zeit.

Dazu muss
unser Bewusstsein genauso frei werden,
frei von all den Gedanken
an vorher und gestern,
an morgen und übermorgen.

Wie kann die Zeit mich durchfließen,
wenn ich nicht da bin.
Reine Zeit muss
reinem Bewusstsein begegnen,
ineinander fließen, sich verwirbeln.

Vielleicht ist Meditation ein Weg.
Vielleicht ist Atmen ein Weg.
Vielleicht lassen wir Worte perlen - wie Minuten.

In Taize singt man immer gleiche Sätze
meditierend.
Bei den Aleviten tanzt man sich
in Trance.

Egal was man tut:
Das Spüren, das Empfinden
in absoluter Offenheit für das Feine
steht im Mittelpunkt.

Dort irgendwo beginnt der innere Weg,
den man dann gehen kann
- durch Bilder, Farben, Klänge, Räume,
- durch Wildes, Schreckliches, Trauer und Wut,
- durch Lust und Sehnsucht, …
ein weiter Weg.

Man geht ihn eigentlich nicht!
Man fließt ihn getragen von der Zeit,
die immer noch in die Hand perlt.

Das ist das wichtige, dass man nicht geht!

Man lässt alles fließen, wie im Film.
Man löst die Probleme nicht,
die man sieht,
betrachtet sie nur
mit freiem feinem Empfinden.

Man lässt die Sehnsucht Wolkenschlösser bauen,
ohne sie wegzuwischen oder gleich etwas tun zu wollen.

Man spürt sich und diese Welt
von Zeit durchflossen und die Zeit durchfließend.

Man spürt sich,
spürt,
wie weit man gehen, fliegen kann
auf den Flügeln der Zeit und der Freiheit.

Wenn die Freiräume zuende gehen
und der Alltag wieder hereinbricht,
wenn wir wieder anfangen zu rennen
und wieder zugeschüttet werden,
mit Informationen, Bildern, Phrasen, Beleidigungen, Befehlen, …

Dann wissen wir doch,
dass wir fliegen können!


Die wahre Königin dieser Welt

Die Zeit ist die wahre Königin dieser Welt!
Ihre Geschenke sind die kostbarsten.
Unbestechlich und gerecht schenkt sie
und öffnet jedem immer neu die Tür
für die Weite und Tiefe des Augenblicks!


BatterieAufladeTag

Was für ein wunderbarer Tag,
an dem das Leben mich so mag!
Die Zeit fließt sanft und zart dahin
vom AbendMorgen bis zum Nachtbeginn.

Kein Berg von Arbeit türmt sich auf,
kein TerminKalenderDauerLauf.
Das Nichtstun ist ganz klar geregelt.
Heut’ wird nur im Traum gesegelt.

Das Essen streckt sich lang und länger,
nirgends wird die Zeit heut’ enger.
Es wird nur ganz, ganz wenig heut’ getan
und doch in mir fängt es zu fließen an.

Sehnsuchtsträume, der Freunde Worte Klang,
singend, lesend erklingt des Schabbats Hochgesang.
Kerzenlicht und langes Schweigen
IHR zu Ehren, welch ein Reigen.

Ein großer Dank gebührt den Juden schon,
entflohen aus des Pharaos Fron.
Dass diesen Tag sie der Welt geschenkt,
damit ganz tief ein jeder der Königin Schabbat gedenkt.


ZEITPLEITE

So viele Projekt-Bau-Ruinen,
weil einem ständig das Zeitkapital ausgeht!

Je mehr
Projektbaustellen,
Aufgabenbaustellen,
Organisationsbaustellen,
Ordnungsbaustellen und
Verantwortungbaustellen
wir eröffnen,

desto mehr bekommen wir Zeitkapitalprobleme
und irgendwann sind wir zeitpleite
– auch nicht schön!


Ein Zeitverdurstender!

Die Zeit trocknet mir weg
- weg im Wind all der Gedanken,
all der Bilder und Träume
- weg, ohne dass etwas wachsen kann
aus den Samen der Ideen!

Ich muss das kostbare Zeitwasser
auf die wenigen guten Ideen konzentrieren,

aber so vieles nimmt die Zeit,
verirrt mich mit Ablenkungen!

Ungenutzt unnütz
landet mein Wasser in öder Wüste,
wo keine Ideen sind,
die es lohnt zu gießen.


nur KolibriEthos.de

Feedback zu dieser Seite bitte unter Diskussion mitteilen oder für nicht-öffentliche Anmerkungen das Emailformular verwenden
( Letzte Änderung am 10.01.2013 )
____________________________________________________________________________

ThemenWolke der Kolibri-Ethos Site

Aktion Auslegen Begegnung Du Grenzen Grundbegriffe
Grundwerte HeiligesVerehren Kolibri LebenSchützen Netz
Regeln Situation WeltGestalten Ziele Weltreligionen

Ziele:
Kommunikative und demokratische Strukturen, lokale Eigenverantwortung und internationale Zusammenarbeit weltweit stärken

____________________________________________________________________________

Animation Kolibri-Ethos