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(seit 10.09.2015)

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und Worte
Die Situation
Die Grenzen
Das Netz
Die Begegnung
Das Auslegen

Übersicht der Aktionen

Kleine Schritte
Meine Austauschliste!

Alternativen zum Fisch

Die Fülle genießen
Analysiere Deine Kreisläufe
Zeit vor Geld

Hinweise auf Aktionen anderer Gruppen


Aktion: Kleine Schritte

Wer nicht anfängt, kommt nicht weiter!

Bei der Methode GTD (Get Things Done) gilt die Regel:
Was in wenigen Minuten direkt getan werden kann - sofort machen!
In diesem Sinne gibt es viele kleine Aktionen, die immer neu etwas bewegen und nicht viel Zeit oder Aufwand kosten.

Beispiele:

  1. Bei Protestmailaktionen mitmachen (siehe www.regenwald.org)
  2. Nach besseren Produkten in den Läden und bei den Herstellern fragen
  3. Einfach Wasser oder Tee trinken statt teurer, weit gereister Getränke aus Plastikflaschen
  4. Aktive alternative Gruppen vor Ort besuchen
  5. Vertreter anderer Kulturen, Religionen oder Völker vor Ort einladen oder besuchen
  6. Sich lockern, entspannen, spazieren gehen, malen, …. (Überkreuz/Schraub/Verdrill/Dehnübungen)
  7. sein Bewusstsein für eine andere Weltanschauung, Religion, Weltregion, Tierfamilie, Biotop oder Volksgruppe vertiefen und erweitern
  8. sein Biotop-Bewusstsein stärken
  9. sich überlegen, wie die Biotope in der näheren Umgebung geschützt und gefördert werden können
  10. wegwerfen und ausmisten gehen statt einkaufen (und weitere Schritte um einfacher und konzentrierter zu leben)
  11. absagen und abbestellen statt verzetteln
  12. seinen Schlafraum verbessern (wohngiftfrei, schlaffördern, …)
  13. Müll aus der Natur entfernen und Kulturboden langfristig verbessern
  14. sich dauerhafte stabile Möbel besorgen oder bauen
  15. sich einfache und gute vegetarische Gerichte ausdenken, um gesünder und mit mehr Pflanzenvielfalt zu leben
  16. sich die Vielfalt der Teepflanzen und Kräutertees erschließen (Cystustee, …)
  17. neue Gewürze verwenden (Galgant, Ingwer, …)
  18. Kaffee durch Biokaffee, Grüntee, Getreidekaffee mit Löwenzahn oder durch Guarana ersetzen
  19. sich eine kleine Hausapotheke mit Pflanzenauszügen, Tees, ätherischen Ölen anlegen
  20. Zumindest T-Shirts und Unterwäsche aus Biobaumwolle oder anderen ökologischen Fasern kaufen
  21. Ebenso zumindest Äpfel, Bananen und Orangen aus biologischen Anbau einkaufen, da für diese Früchte immer noch hohe Mengen an Agrochemikalien eingesetzt werden.
  22. Vollkornbrot aus Biogetreide verwenden, um auch hier die Flächen mit biologischen Anbau in Europa zu vergrößern.

Aktion: Meine Austauschliste und Veränderungsmatrix

Hier geht es darum, sich eine Liste zu erstellen, in der Möglichkeiten beschrieben werden, wie einzelne Alltagsprodukte oder auch weitere Dinge und Prozesse/Strukturen/Gewohnheiten/Wege durch bessere, sinnlichere, bewußtere, ökologischere, gesündere, fairere, energiesparendere, … ersetzt werden können.

Die Liste sollte möglichst konkret und persönlich sein. Am besten mit Prioritäten und Zeiträumen.
Man muss auch nicht alles komplett ersetzen. Dann steht einfach auf der einen Seite das, was reduziert wird und gegenüber die Ersatzmöglichkeiten, eventuell mit einer Angabe über den Umfang oder Anteil des Ersetzens.

Hier noch einige Beispiele für Austauschpaare:
Weißes Papier gegen Recyclingpapier
Mofa/Auto gegen Elektrofahrrad mit Anhänger
Autofahrt gegen Zugfahrt
Hektisches Aufstehen gegen Morgenmeditation
Einigeln gegen Begegnung
Rumsitzen gegen Waldlauf
Plastikkleider gegen Ökostoffe
Kartoffelchips gegen Apfel- oder Gemüsechips
Discounter gegen Bauernmarkt
Grübeln gegen Singen
Inputüberfluß gegen kreativen Output


Aktion: Alternativen zum Fisch

Fisch ist ein gutes und heilsames Nahrungsmittel.
Aktuell bestehen jedoch zwei schwerwiegende Problem.

  1. Viele Fische sind sehr mit Schadstoffen belastet (Methylquecksilber, …)
  2. Noch schwerwiegender: Viele Arten sind überfischt mit weitreichenden und sehr negativen Folgen für die Biotope! (Da helfen auch keine Aquakulturen: “Um aber ein Kilogramm Zuchtfisch zu erhalten, müssen vier bis fünf Kilogramm Fisch im Meer gefangen werden. Fischfarmen verschärfen die Überfischung also eher, als das Problem zu lösen.” Unsinnig ist auch das Wegwerfen gefangener Fische, um Platz für teuerere Fische zu machen. Und sicher tragen auch die Unmengen an Schadstoffen, die ungeklärt im Meer landen, zum Rückgang der Fischreichtümer bei.)

Fisch ist ein heilsames Nahrungsmittel aufgrund seines Gehalts an Omega3fettsäuren, an Spurenelementen und an Vitamin D.
Durch ausreichend Sonnenlicht im Winter und Frühling kann der Bedarf an Vitamin D für Erwachsene auch so gedeckt werden.
Durch Algen (Süßwasseralgen Chlorella (Thema Microcystine bei Afa-Algen oder einfach im Trinkwasser)) und mineralstoffhaltige Gemüsesorten lassen sich die Spurenelemente ersetzen.

Das wichtigste sind jedoch die Omega3fettsäuren. Hier bieten sich vier Pflanzenöle an:
Leinöl, Hanföl, Bio-Rapsöl und Walnussöl
Aber auch die Chia-Samen des “spanischen” Salbei (Salvia hispanica) aus Mexiko sind reich an Omega3fettsäuren.

Fisch ist auf diese Weise vollwertig ersetzbar. Daher kann der Verzehr von Fisch reduziert werden ohne negative Folgen für die Gesundheit der Bevölkerung, bis sich die Lebensräume der Meere regeneriert haben.

Die Aktion besteht darin dies umzusetzen und den Verzehr von Algen, Gemüse und Pflanzenölen wo möglich zu fördern und deren Verwendungsmöglichkeiten darzustellen.
Zu lösende Probleme sind:

  1. Die Empfindlichkeit dieser Öle (besonders Leinöl)
  2. Die Gewöhnung an unbekannte Geschmacksnoten
  3. Die Einführung entsprechender Gerichte und Zubereitungen

Fleisch und Fisch

Zitat aus www.naturtipps.de
“Wenn Fisch, dann nachhaltig gefangen oder gezüchtet!
Wenn Fleisch, dann ohne Fischmehlfütterung!
Und beides nicht täglich…”

Ein Großteil des Fischfangs wird zu Fischmehl verarbeitet und dem Tierfutter beigemengt.
Eine Reduktion des eigenen Fleischverbrauchs und der Haltung von Haustieren kann daher auch zum Schutz der weltweiten Fischbestände beitragen.
Aufgrund der weltweiten Zunahme der letzten Jahrzehnte in beiden Bereichen wachsen hier die Problem massiv.


Aktion: Die Fülle genießen

Hier geht es darum, die Vielfalt der Nahrungspflanzen dieser Erde für sich zu entdecken und dadurch zu einer Ökologie-nahen und vielfältigen Landwirtschaft beizutragen.
Im Vordergrund stehen lokale (hier mitteleuropäische) Pflanzen, aber auch einige pflanzliche Produkte anderer Länder haben deutlich mehr Verbreitung verdient.
Folgende Gruppen von Pflanzen oder Produkten sind zu empfehlen:

  1. seltene Bauernsorten (Gemüse, Getreide und Obst)
  2. immunstärkende Kräuter
  3. verdauungsstärkende Kräuter
  4. Eiweiß-ergänzende Pflanzen mit essentiellen Aminosäuren (Buchweizen, Quinoa, Erbsen, Linsen, …)
  5. Biotop schützende Produkte (Obst aus Streuobstwiesen, Biokakao aus Mischkulturen mit bis zu 40 verschiedenen Baumsorten)
  6. Bienenweiden, Schmetterlingswirte und andere ökologisch wichtige Nahrungspflanzen
  7. lokale Produkte der Biobauern und Biogärtner
  8. Nüsse und Ölfrüchte (Sonnenblumenkerne, Walnüsse, …)

Als Beispiele für mitteleuropäische Pflanzen seien genannt:

lokale Arten vieler Nutzpflanzen (Getreide, Gemüse, Obst, Kräuter)

International sind folgende Pflanzen zu nennen,
die inzwischen teilweise auch in Mitteleuropa angebaut werden.

Wer möchte kann nach weiteren im Netz suchen oder vor Ort auf dem Bauernmärkten, in Naturkostläden oder direkt bei den Erzeugern auf Entdeckungsreise gehen. Eine interessante Quelle für neue alte Nahrungspflanzen sind mittelalterliche Kochrezepte
Hinweise auf gesunde Tees und Kräuter finden sich hier:
Gesunde Tees aus aller Welt (Jiaogulan, Cystus, Rooibos, ….)
Mit dem Kauf von je 10 qm Regenwald ist der Regenwaldtrunk verbunden.

Quellen aus Wikipedia:
Liste der Gemüse
Kategorie: Wurzelgemüse
Datenbank der Heilpflanzen, Gartenpflanzen und Gewürze
Inhaltsstoffe Obst/ Gemüse
Heilkräuter
Zu bestellen sind einige Produkte auch über das Internet:

Ökoadressen Übersicht
Bioverzeichnis
Kräutertees

Hinweise

  • Es geht bei dieser Aktion nicht darum möglichst viele Pflanzenprodukte zu kaufen, sondern sich intensiv mit einigen Pflanzen zu befassen und deren Wert und Verwendungsmöglichkeiten kennen zu lernen.
  • Jeder Mensch ist verschieden und daher ist auf Unverträglichkeiten zu achten. So einfach manche Teemischungen oder Kräuterextrakte zu verwenden sind, ist hier natürlich die Wahrscheinlichkeit einer Wechselwirkung stärker.
  • Viele Pflanzen haben deutliche medizinische Wirkungen (Pfefferminze, …). Dies muss entsprechend mit bedacht werden, um unerwünschte Wirkungen zu vermeiden oder erstaunliche Wirkungen zu erklären.
  • Viele Kräuter wirken immunsteigernd oder entgiftend (z.B. durch ihren Gehalt an Kieselsäure, Magnesium, Polyphenole, ….). Man fühlt sich besser, aber das eigentliche Problem (Zahnwurzelentzündungen, schleichende Vergiftung durch Wohnraumgifte, ….) wird verdeckt. Daher sollten regelmäßige Vorsorgeuntersuchungen um so ernsthafter wahrgenommen und auch sonst auf eine gesunde Umwelt und Lebensweise geachtet werden!
  • Als weiterer Schritt kann die Vielfalt der Mikroorganismen in uns und als Nahrungsmittel in den Blick genommen werden. Sie trägt wesentlich zu unserer Gesundheit bei und wird durch viele Faktoren gestört und verkleinert. Aus Angst vor den gefährlichen Keimen werden oft gerade die guten bekämpft, während die anderen längst Resistenzen entwickelt haben. Süßwasseralgen und andere Mikroorganismen sind eine interessante Nahrungsquelle. Einige zur Herstellung unserer Nahrung verwendete Substanzen werden mithilfe von teils gentechnisch veränderten Bakterien erzeugt. …

Aktion: Analysiere Deine Kreisläufe

Hier geht es darum, alles was in unser Leben tritt, in unseren Lebensraum, in unser Bewusstsein, in unsere Wohnung, in unseren Körper, … anzusehen und sich zu fragen:
Tut mir das gut?
Verwende ich es sinnvoll?
Brauche ich das?
Welche Ressourcen bindet es, welchen Raum belegt es?
In welcher Form atme ich es wieder aus, reflektiere ich es, gebe es weiter, ab, weg?

Das beginnt mit winzigen Stoffen, die in unvorstellbarer Zahl unsere Zellen überschwemmen und geht bis zu immer neuen Anschaffungen, die unseren Lebensraum einengen.
Ist alles noch überschaubar oder fragmentiert, zersplittert es uns und lähmt?
Wie kann die Musik, die ich höre mich zum Singen bringen? Was kann die Worte in mir nachklingen lassen?
Wie kann ich Müll vermeidend einkaufen und genügend vorher wegwerfen, wegbringen, weitergeben, damit mein Leben überschaubarer, einfacher wird?
Was ist mit meinen zentralen einfachen Kreisläufen wie Atmen, Essen, Schlafen und Wachen, ….?


Aktion: Zeit vor Geld

Hier geht es darum die Zeit wichtiger zunehmen und intensiver zu durchleben.
Einfach einen Tag lang alle Überlegungen: Was kostet mich das an Geld oder wie viel Geld kann ich hier verdienen/einsparen, beiseite schieben und drei Fragen immer neu stellen:
1. Wie durchlebe ich diese Zeit? (Die Zeit des Arbeitens, des Autofahrens, des Essens, des Schlafens, …)
2. Was bringt mir mehr Zeit und intensiver erlebte Zeit?
3. Was kostet mich Zeit und hindert mein Erleben?

Alles was wir kaufen kostet uns mehrfach Zeit. Alle Aufgaben und Beziehungen kosten uns Zeit. Alle Projekte kosten Zeit. Alle regelmäßigen Verpflichtungen kosten Zeit. Fernsehen, Computerspielen, Chatten, Surfen, Telefonieren, … kostet Zeit.
Ist das in Ordnung, oder kann man einiges umstrukturieren oder begrenzen, um für anderes Zeit zu finden oder einiges intensiver zu erleben und zu gestalten?


Hinweise auf Aktionen anderer Gruppen

Aktionen gegen Urwaldzerstörung und Lebensraumvernichtung bedrohter Tierarten

Regenwald.org:
http://www.regenwald.org/aktionen.php

Waldschutzaktionen

Die Aktion Eichhörnchen der Gruppe www.Waldsaat.org ist für Kindergärten und andere Gruppen eine spannende und lehrreiche Aktion, um das Biotop Wald tiefer zu verstehen. Saatgut wird selbst gesammelt und, wie es die Eichhörnchen tun, vergraben, sprich ein neuer Wald gepflanzt. Beim Saatgut sammeln kann man auch alte ehrwürdige Bäume der Gegend besuchen und ihre Samen weitertragen.

Menschenrechtsaktionen

Amnesty International
http://www.amnesty.at/aktionen/index.htm
http://www.amnesty.de/sitemap.html
terre des hommes:
http://www.tdh.de/content/themen/schwerpunkte/index.htm
http://www.tdh.de/content/inhaltsverzeichnis.htm
Gesellschaft für bedrohte Völker
http://www.gfbv.de/kampagnen.php

Natur- und Umweltschutzaktionen

Bund für Natur- und Umweltschutz:
http://www.bund.net/lab/reddot2/4780_4791.htm
http://www.bund.net/lab/reddot2/sitemap.htm


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( Letzte Änderung am 10.01.2013 )
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