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(seit 10.09.2015)

Wege
Suche die Liebe!
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Gestalte diese Welt!

und Worte
Die Situation
Die Grenzen
Das Netz
Die Begegnung
Das Auslegen

Auslegen als Grundaufgabe und ständige Aktion eines jeden Menschen

Jeder Mensch ist immer neu gefordert, seine Umgebung wahrzunehmen,
zu erkennen, zu interpretieren und dies mit seinen Prinzipien, Zielen oder Wünschen zu verbinden.
Die Auslegung meiner Lebensphilosophie, meines Charakters und Seins geschieht bei diesem Verbinden,
meinem Agieren und Reagieren auf die Umwelt. Hier setze ich meinen Lebensentwurf immer neu um.
Ich kann mich dabei als ganz passiv empfinden, als getriebener der Umstände,
der Mächte und der Spielregeln, die andere gemacht haben.
Ich kann aber genauso und aus einer bewussten Entscheidung ganz passiv werden,
meditativ alles an mir vorbeiziehen lassen, still beobachten, staunen, lächeln,
mich wundern, aber in einer innerlichen Distanz sein.
Ich kann ständig überreagieren und mich selbst unter Druck setzen,
immer neu etwas tun und verbessern zu müssen.

Egal, was um mich passiert, ich entscheide mit, was ich davon sehe, empfinde, wie tief ich es an mich heranlasse
und was es in mir auslösen darf und kann. All dies gehört zum Auslegen,
das Sich-Einstellen auf die Umwelt,
mein Verstehen, mein Filtern, mein Reagieren, mein Handeln
und was ich aus einer Situation mitnehme und lerne.

Dazu lege ich auch immer meine Vergangenheit aus,
das, was ich einmal erkannt, gehört, gelernt und beschlossen habe, meine Pläne, Gewohnheiten und Denkstrukturen.
Diese Vergangenheit ist zwar vorbei, aber ihre Auslegung kann in jedem Moment scheitern
und mich zu neuen Erkenntnissen, neuen Zielen und Plänen führen.
In der Gegenwart gestalte ich somit immer neu mit,
was mich in Zukunft leiten und strukturieren wird oder mich zu immer neuem Scheitern führt.
Scheitert meines bisheriges Denkens im Jetzt, so ist das keine Katastrophe, sondern ein Fortschritt,
genau die Chance künftiges Scheitern zu verhindern, falls wir uns nicht irrtümlich dazu bewegen lassen,
richtig Erkenntnisse zu verwerfen oder das Kind mit dem Bade auszuschütten.

Es ist ungeheuer wichtig, sich für das Auslegen immer wieder bewusst Zeit zu nehmen,
es nicht nur nebenbei geschehen zu lassen, sondern es ganz intensiv und in immer neuer Art und Weise, nach neuen Methoden zu tun.
Meditation kann dazu ein guter Weg sein.
Das Durchdenken von Grundtexten der Menschheit, das Lesen von Gedichten,
die zu meiner Situation passen, gemeinsame Gespräche über das, was wir sehen und spüren, und vieles mehr können wir praktizieren.

Dabei ist oft ein Unterschied zwischen dem, was wir als unsere großen Prinzipien und Ideen proklamieren
und dem, was uns in der konkreten Situation beeinflusst und steuert.

Wie kann ich eine große Idee in kleinen Situationen und in kleine Schritte umsetzen
und setze ich sie wirklich um. Das sind wichtige Fragen auf dem Weg des Auslegens,
der kein Ende hat, solange wir leben.

(Ich als Auslegender und Auslegung)

(Selbststrukturen)


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( Letzte Änderung am 10.01.2013 )
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