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Religion und Ethik


Rückverweise


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(seit 10.09.2015)




Wege
Suche die Liebe!
Schütze das Leben!
Verehre das Heilige!
Sei Du selbst!
Gestalte diese Welt!

und Worte
Die Situation
Die Grenzen
Das Netz
Die Begegnung
Das Auslegen







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 (Links aus KE-Interaktion)  

Wie bunte Blumen wachsen Träume.
Wilde Ideen entfalten sich.

***************** Gedichtesammlung 2007/2008 *****************

kommentierend motiviert vom GedichteVZ

Viel Spass beim LESEN!!!


Themenüberblick

Liebe
Du selbst sein!
Umwelt
Gesellschaft und Religion
Frauen und Männer
Kommunikation
Meditationen
Sonstige

Titelübersicht

(Stand 02.03.2008, 72 Gedichte als PDF-Dokument]], bei Poezio.com finden sich inzwischen ca 120 Gedichte)

“Sie überschreiten hier eine Grenze”
###Komm#lass#mich#los!###
☺ Deiner ersten Tage Glanz ۞
♥ ist
(heiß geliebte) Kreativität
* Sternenferne Nacht *
->->->-> Die Inputflut <-<-<-<-
a Eggla führ mi
About Peak Oil
AhnenUrwaldTraum
AlkoholNarkoseNacht
Am Ende wird das Volk gewinnen
ArbeiterIn lockre Dich!
Auf der Kräuterwiese
Bam umarma
BatterieAufladeTag
Besorg’ mir was!
Bilanz
BlutRubinenBirmaRot
Brücken brechen, bitte nicht!
Da möchte jemand verstanden werden!
Das Ziel
Dein blühendes Feuer
Die Regeln (Kolibri-Ethos)
Die Vergangenheit ist vorbei
Der gemeine Tod
Der lang gefürchtete Tod
Der POST-moderne Mensch
Der ReligionenSprachenKrieg
Des Vergleichens Grenzen
Des Vorurteils Vorteil
Die wahre Königin dieser Welt
DienstreisenQuälerei
Du Kartoffelkäfer, weit gereister!
Ein Zeitverdurstender!
Empfindsame Gefühle
F E S T GEKLEBT
Flieg hinaus!
Grenzlabyrinth
Grenznähe
Grenzverläufe I-III
HautHauchfeine Grenzen
Herbstgedicht
Herr meiner Zeit werden - und bleiben!!!
Ich bin eingeladen
in den INNENRAUM (Meditation)
Klimaziele und andere Ziele setzen
KreditKartenImmobilien
Lieben heißt …
Lieben ist schwer - wiege nicht zu sehr!
Lebensmotto
MassenMedienEremiten - MedienMassenEremiten
Meine Laune ist im Keller
Mittnachttanz
Mit Maßen
Pausen vertiefen (Meditation)
Sich Begegnen_de In_Formationen
Spaziergang am Straßenrand
Stoß von Thron - die Illusion!
Träum’ mich weg von des Computers Tasten
Übermut kommt vor dem Fall
Wachsen und Werden
Warte auf meine Seele!
Was Männer und was Frauen wollen
WeihnachtsMindestLohn
Weihnachtsmomente
Weil ich ein Zwerglein bin, …
WeltNotVernetzung
Wer ist stärker?
Wirklichkeit
Zart über Grenzen
____blamiert!!!


Was ist Liebe?

♥ ist

Liebe ist gehen
zusammen allein
Liebe ist sehen
Träume und Sein

Liebe ist helfen
aber auch nicht zuviel
Liebe ist weisen
den Weg und ein Ziel

Liebe ist hoffen
für heut und ganz weit
Liebe ist offen
ohne Grenze so weit

Liebe ist härten
ist Kampf ohne Krieg
Liebe ist werten
Kritik ohne Sieg

Liebe ist wollen
beginnt schon beim Traum
Liebe ist wachsen
und fühlst du es kaum

Liebe ist sehen
so tief und so zart
Liebe kann verstehen
so fein und so hart

Liebe muss weinen
so viel darf nicht sein
liebe die Kleinen
und der Himmel ist dein

♥Lieben heißt

(siehe auch die Langfassung mit vielen weiteren Versen im GedichteVZ)

♥Lieben heißt vereinen
und weinen
so nah und doch so fern
auch fremd hab ich Dich gern

♥Lieben heißt Brücken bauen
zusammen vertrauen
Grenzen zieh’n voll Distanz
doch schau mein Herz, mein Arm umschließt Dich ganz

♥Lieben heißt Hände reichen
ohne vergleichen
zusammen Hand in Hand
wir gestalten es neu dein, mein Land

♥Lieben heißt Wege gehen
nicht zu lang in den Abgrund sehen
weiter, heiter leuchtet das Ziel
mit Hoffnung schaffst Du so viel

♥Lieben heißt Worte sagen
und ertragen
Hören geht so tief
Liebste! Liebste! ich rief!

♥Lieben heißt Träume wagen,
die Hoffnung weitersagen
goldne Worte geben Mut
bunte Farben tun uns gut

♥Lieben heißt kritisch fragen
und Kritik ertragen
gerade dies bringt uns so weit,
macht zur Umkehr uns bereit.

♥Lieben heißt Wege finden
und verbinden
so viele Chancen haben wir
für Brücken zwischen mir und Dir.

♥Lieben heißt ♥JA♥ sagen
oder NEIN! sagen
je nach Situation
und manchmal auch keinen Ton.

♥Lieben heißt: “Tiefes entdecken,
Kräfte zu wecken”
So vieles ist in mir!
Ich schenke es Dir!

♥Liebe heißt Knoten lösen
geduldig trotz’ dem Bösen
tau auf, kaltes Herz
lös’ dich auf, tiefer Schmerz

♥Lieben heißt: “Ein Tänzlein zu wagen”
Heraus aus dem Klagen!
Jammern bringt nicht viel.
Lachen ist unser Ziel.

♥Lieben heißt: “Fleißig trainieren,
Weisheit studieren”
Kraft kommt aus der Tat.
Weisheit gibt uns Rat.

♥Lieben heißt fühlend sehen,
die Tiefe des andern verstehen,
So wird aus dem innigen Moment,
der Liebe Fundament.

♥Lieben heißt schlafen,
Dein Körper braucht Ruh’
Träume mit Lachen,
die Äuglein mach zu.

♥Lieben heißt: “Pausen beachten”
Schweigend betrachten
des andren zartes Wort.
Schnelle Antwort wischt es fort.

Die Regeln

Die Liebe suchend,
öffne ich mich weit.
Das Leben trinkend,
genieße ich meine Zeit.

Erfüllt, beschenkt mit Vielfalt,
die mich hier umgibt,
beschütze ich des Lebens Gewalt,
das so sehr mich liebt.

Heilig seien die Orte,
die das Leben braucht.
Ich verehr’ die Worte,
voll Liebe zart gehaucht.

Ich bin stolz, dass ich bin
und ich wünsch’ es Dir.
Zusammen sind wir ein Gewinn
für das Leben hier.

Wir gestalten aus den Träumen
für das Leben, für die Welt
bunte, schlichte, stille Räume,
wie es ihm und uns gefällt.

(Gedicht zu den fünf Grundregeln des Kolibri-Ethos)

Lieben ist schwer - wiege nicht zu sehr!

Wie schwer sind denn Gefühle?
Hast Du mehr, habe ich mehr Liebe?
Oder ist es vermessen,
Gefühle zu messen?

Wie groß ist Deine Liebe zu mir?
Warum größer, als die meine zu Dir?
Wie wird das denn bestimmt?
Ist es die Liebe, die gewinnt?

Bei ihm hab’ ich so viel mehr empfunden.
Damals fühlte ich mich einfach viel tiefer verbunden.
Früher ließ ich mich mal total umfassend ein.
Warum ist meine Liebe jetzt so mickrig klein?

Jeden Abend versuche ich neu zu wiegen.
Wie kann ich unserer Liebe Schwachheit besiegen?
Wie kann ich’s zurecht noch biegen?
Wie kann ich noch mehr rauskriegen?

Oder soll ich es aufgeben.
Es neu probieren im nächsten Liebesleben?
Ich kann mich nicht entscheiden.
Lass die Zügel der Hand entgleiten.

Weiß nicht mehr, was lieben, was Liebe ist.
Spür’ nicht mehr den Kuss, den ich so vermisst.
Ich sag’ nicht Ja, sage nicht Nein,
bleib auf andren Ebenen schwebend,
lass mich nicht ein.

Was hab’ ich nur, was ist mit mir los?
Er ist so fern, ich analysier’ ihn bloß.
Warum bin ich so beschäftigt, die Liebe zu wiegen,
statt einfach ihn jetzt und hier zu lieben?


Sei Du Selbst

(heiß geliebte) Kreativität

Wie bunte Blumen wachsen Träume.
Wilde Ideen entfalten sich.
Berauscht durchfliegend tausend Räume,
still in der Ecke kaure ich.

Wie ein Schwarm von schwarzen Vögeln,
tausend Fakten Einerlei,
fliegt hoch über allen Hügeln,
plötzlich ist es nicht mehr Brei.

Wie der Blitz durch hohe Wolken,
schlagen Schlüsse sich den Weg,
scharfes Auge hilft den Falken,
keine Zweifel ich mehr heg’.

Strahlend steht das Traumgebäude.
Trotz von allen Seiten jedem Druck.
Lachend malt es bunte Kreide,
bringt uns in die Wirklichkeit zurück.

☺ Deiner ersten Tage Glanz ۞

Was für ein süßes Krabbeltier
tigert um die Ecke hier,
guckt und lacht und freut sich sehr,
so ein schöner Krabbelbär!

Was für ein wildes Zappeltier
zappelt zwischen mir und dir.
Will sich nur bewegen
und das wir uns zu ihm legen.

Was für eine kleine Zuckermaus
schaut da aus dem Bettchen raus.
So schön, so fein und rund gemacht!
Was für ein Schatz, gib acht, gib acht!

Was für ein Geschrei, oh weh! oh weh!
Es tut ganz arg in meinem Herzen weh.
Ganz fest an meine Brust gedrückt
und schon lachst Du entzückt, entzückt.

Was für ein wunderbarer Saft,
der Dich so schön, so groß, so stark gemacht!
Du trinkst Dich Tag und Nacht süß voll
und wächst und wächst so wundervoll.

So schnell bist Du jetzt groß geworden.
Bereist die Welt von Süd’ nach Norden.
Gehst auf eignen Wege - von alleine ganz
Doch nie vergess’, Deiner ersten Tage Glanz!

Lebensmotto

Schritt für Schritt weiterwandern

träumend
tanzend

Reden mit dem einen, mit dem andern

lauschend
lernend

Von der Mitte in die Weite

suchend
singend

Gegen der Feinde Heerscharn Breite

kämpfend
ringend

Ich fühle mich - vom Wandeln verwandelt.
Ich täte es so gern - in Weisheit gehandelt.

Hier steh ich: dem Leben zugewandt,

das mich einst

so stolz, so fein, so klein

für dieses Sein

erfand.

Grenznähe

Wo Du auch bist,
sind Grenzen nicht weit.

Was Du auch willst,
zum Begrenzen sei bereit.

Was Du auch tust,
Du stößt an Grenzen in Nu.

Wovon Du auch träumst,
Du baust Brücken immerzu!

HautHauchfeine Grenzen

Schau mal, Deine Haut,
von innen immer neu gebaut.
Kontrolliert das Ein und Aus,
dich schützend, wie die Wand das Haus.

Doch die Wand ist starr und fest,
verliert nicht vergangener Tage Rest.
Wird dicker immer neu bemalt,
für ihren Schutz wird viel gezahlt.

Die Haut ist keine starre Grenze.
Sie liebt der Hände Tänze,
sammelt Liebe und den Schmerz.
Sie redet mit dem Herz.

Die Wände bauen wir,
bedecken sie mit Zier.
Der Haut musst Du vertrauen.
Lass sie im Stillen für Dich bauen.

Gib Wärme ihr und Schutz!
Befreie sie vom Schmutz!
Lass frei sie immer atmen.
Lass Dich von ihr beraten.

Die meisten Grenzen sind wie sie.
Verkratz’, verletzt’ sie nie!
Empfindlich, fein, weit ausgespannt,
sie trennen nicht, sie sind das Land!

Grenzlabyrinth

Manche Grenze verschwommen,
manche nicht wahrgenommen,

Manche ist ganz plötzlich da,
manche morgen nicht mehr wahr.

Manche Grenze muss man ertragen,
manche zerbricht beim Fragen.

Manche Grenze überbrückt,
manche trotz allem nicht verrückt.

Manche ganz frech übersprungen,
manche tapfer weg gesungen.

Manche Grenze bunt bemalt,
an mancher viel gezahlt.

Manche lang entlang gelaufen,
manche Grenzen bilden Haufen.

Manche Grenze hart gesetzt bekommen,
den Berg dahinter trotzdem erklommen.

Über das weite Land ganz still geschaut.
Danke Grenzen - ihr habt mich aufgebaut.

Grenzverläufe I-III

Grenzverläufe I
Wege weisen weg von mir,
zeigen, ziehen, zerren mich zu Dir.
Doch weil so viele Brücken fehlen,
bleib ich bei mir, alleine eben.

Grenzverläufe II
Große Gelder golden glänzend - nicht bei mir,
leuchtend, lustvoll, lieblich lächelnd - komm, ich leist’ es mir!
Doch in den Nächten der Nachzahljahre
lastet quälend die Warum-Warum-Frage.

Grenzverläufe III
Gefühle geben Kraft und Mut,
verführen in der Hitze Glut.
Doch ist die Hitze dann vorbei,
zieht lang sich hin, des Alltags Einerlei

Zart über Grenzen

Es gibt Wege
rund um Ecken,
bittre Kräuter
und sie schmecken.

Es gibt Ziele
ohne Mitte,
ein ozeangroßes,
süßes Bitte.

Es gibt Hände,
die begreifen.
ganz leicht, ganz sanft,
tief muss es reifen.

Es gibt Augen
zart im Blicken.
Warte, warte,
bis sie nicken!

Alkohol#Narkose#Nacht

Der Alkohol, der Alkohol,
der weiß nicht, was er machen soll.

Er schwimmt in meinem Körper rum
und macht mich doch bloß krank und dumm.

Am liebsten würd’ er brennen hell,
statt innen vergiftend Zell’ um Zell’

Sein Geist mir jetzt zu Kopfe steigt,
narkotisiert jedoch komm’ ich nicht weit!

Er beginnt mich auf zu lösen,
Zellwände, Tunnel, Haken, Ösen.

Er legt ganze Fabriken lahm.
Ich spür’s - zu mir der Schwindel kam.

Ach putzen würde er ganz famous.
In mir wird nur die Leber gross.

Statt Kraft und Mut und heißer Glut,
er mich total benebeln tut.

Der Allohol, der Allohol,
der dröhnt mir jetzt die Birne voll.

Für alle bin ich jetzt zum Lachen.
Unsinn kann jeder mit mir machen.

Ich roch ihn nicht, den Gestank,
als mein Kopf in die Rettungsschüssel sank.

Dann schlief ich lang lang schwer.
Erwach’ mit Kater, mein Kopf schmerzt sehr.

Ja Allohol, ja Allohol,
in uns wirkst Du nicht wirklich toll.

Was hast DU mir denn heut’ gebracht.
Nicht mal ‘nen Kuss gespürt in vernebelter Nacht.

Besorg’ mir was!

Du hättest IHN eigentlich nicht bekommen!
Ein Freund hat Dir was mitgenommen.
Großzügig die Flasche Dir geschenkt,
“Schon gut” die Hand geschwenkt.

Du wolltest es ohne Störungen genießen,
hast beschlossen Dich im Zimmer einzuschließen.
Die Flasche hastig schnell geleert,
zu schnell, das war total verkehrt!

Deinen Körper hat’s umgehaun, total.
Der Genuß wurde schnell zur Qual.
Der Magen wollt’ sich übergeben,
der Schlüssel lag nicht mehr daneben.

Das Fenster hast Du aufgerissen,
um den Magen wieder auszugießen.
Gelähmt konntest Du Dich nicht mehr halten,
erlagst den SchwerkraftZugGewalten.

Drei Stockwerke tief hinabgestürzt.
Der Platz war hart, mit Dreck gewürzt.
Du hast überlebt mit tausend Brüchen,
schwerst verletzt, die Leber in Stücken.

Der Freund wird zur Verantwortung gezogen,
denn er hat das Recht gewaltig verbogen.
ER war schon über 18 Jahre alt,
DU erst 15, von schöner Gestalt.

Mit Maßen

(Silvester 2007)

Kleine Schlücke Wein, die wirken!
Trink’ sie wie Kaffee die Türken!
Koste jede Blume aus
und geh’ mit klarem Kopf nach Haus’.

Harte Brände - besser meiden,
nur bei schwerem Essen gibt es Zeiten,
oder ab und zu mit Kräutern,
wenig nur, das reicht zum Läutern.

Wie bei vielen Sachen,
beim Übermaß vergeht das Lachen.
Das Gift wirkt gnadenlos.
lass es steh’n, es zerstört Dich bloß.

Die Vergangenheit ist vorbei

(Silvester 2007)

Die Vergangenheit ist vorbei.
Mach Dich von all den Gespenstern frei.
Breche ihren Bann
und komm’ endlich im Heute an!

Nur Gespenster bleiben,
von vergangenem Geschehn.
Sie versuchen Dich zu treiben
wollen Dich fallen sehn.

Gefährlich die Gespenster von innen,
in all den Erinnerungen drinnen,
leicht wachen sie auf
und ziehn als dunkle Wolkenwand herauf.

Dann sind da Leute, die sich laben,
an den Fehlern aus vergangenen Tagen.
Hör’ nicht auf ihr Jammern und Klagen.
Weich’ aus den blöden, den bohrenden Fragen.

Sie wollen Dir nur ihre Gespenster schicken
und sich dann ganz schnell verdrücken.
Lass von außen die fremden Gespenster
nicht nach innen - schließ die Fenster.

Die Vergangenheit ist vorbei.
Mach Dich von all den Gespenstern frei.
Lerne im Heute zu leben
und nicht daneben.

Auf das Jetzt richte die Sinne,
zu fühlen beginne!
Spürst du’s erbeben?
Das ist das neue Leben!

Mittnachttanz

Endlos mein Tanz
in des Mondlicht’s Glanz.
Lass Musik in mich fließen,
um sie ganz zu genießen.

Die Arme in Wellen
mein Körper verzückt,
in Kreisen, in schnellen,
der Welt entrückt.

Ich dreh’ mich und springe
so hoch, so voller Lust
und atme die kalte
die neblige Luft.

Mein Atem so schnell
mein Hauchen so weit
in mir ist’s hell
um die Mittnachtszeit

Fühl mich so kräftig,
brauch nichts dabei.
Mein Herz schlägt so heftig,
ich tanze mich frei.

Vom Atmen betrunken
werd’ ich ganz still.
In Gefühlen versunken,
weil so ich leben will.

Pausen vertiefen (Meditation)

Pausen vertiefen ein Gespräch - nicht die vielen Worte!
Pausen, die Raum geben - Raum lassen!
Pausen, die Zeit lassen zum Nachklingen!
Pausen, die in die Tiefe führen!

Pausen vertiefen unser Leben - nicht die vielen Taten!
Pausen, die Ruhe geben - Ruhe lassen!
Pausen, die Zeit lassen zum Aufatmen!
Pausen, die in die Kraft führen!

Man muss diese Pausen aushalten können,
sich diese Zeit geben
gegen vorschnelle Antworten,
gegen endlose Assoziationen und Reihungen
gegen tausend Aufträge
gegen allen Druck

schweigend verweilend ….

* Sternenferne Nacht *

Stille der Nacht,
was hast Du Dir für mich ausgedacht?
Nächtliches Schweigen,
was willst Du mir zeigen?

Dunkler Traum,
wem gibst Du Raum?
Neblige Ahnung,
Du verneinst meine Planung?

Du Nacht, führ’ mich heraus,
aus der Enge in Deine Weite hinaus!
Zeig mir die Sterne,
entführ’ mich in weiteste Ferne!

Mach’ mir doch klar,
was falsch ist, was wahr.
Kannst Du mich lehren,
das Licht zu begehren?

Ich dank’ Dir Nacht.
Du umgibst mich so sacht.
Du machst mich so weit.
Ich fühl’ Deine Ewigkeit.

Ich liebe Dich, Nacht.
Du hast mein Fühlen so weit gebracht.
Ich träume im Licht der Sterne
vom Tag in der Ferne.

Liebste Nacht, ich schweig in Dir.
Deine Unendlichkeit schenkst Du mir.
Dort kommt schon der Morgen,
ein neuer Tag, neue Sorgen.

Du Nacht, geh nicht fort!
Deine Ruhe, ich lieb’ diesen Ort.
bleib in mir am Tag,
weil ich Deine Sterne in mir trag.

Bilanz

So viele Grenzen überschritten,
so viele Wunden fing ich ein.
So viele Wege schon gegangen
und immer noch so klein.

So viele Menschen schon getroffen,
so viele Worte schon gesagt.
So viele Herzen waren offen,
so wenig Freundschaft ich gewagt.

So viele Tage - noch kommen,
so viel Zeit steht noch bereit.
Bleib heiter, süß, versonnen
und die Arme öffne weit.

→→→→ Die Inputflut ←←←←

Das Chaos ist mein größter Feind,
überall kann es entstehn.
Ich kämpfe sehr, ich bin es leid,
kann immer untergehn.

Ich ordne hier, ich ordne da,
doch niemals ist ein End’
Denn wahre Ordnung ist nur da,
wo ich mal etwas fänd’.

Wer filtert, stoppt die Inputflut?
Was kann man gleich vernichten?
Was ist denn wirklich noch so gut,
um nochmal im Archiv es zu verdichten?

Tagaus, tagein kommt neues neu hinzu
und legt sich obendrauf.
Das ordnen ordentlich, es lässt mir keine Ruh
es hört auch niemals auf.

Es kommt zuviel und geht im Chaos unter.
Es schwindet meine Kraft.
Maschinen produzieren weiter weiter munter.
Ich bin total geschafft.

So wird es Müll
auf riesengroßen Halden
in Hüll’ und Füll’
ist ständig am veralten.

Da möchte jemand verstanden werden!

Du suchst eine Lösung - schilderst Dein Problem.
Doch was Du hörst ist wirklich nicht angenehm.

Zuerst wirst Du moralisch niedergeknüppelt.
Dann wirst Du nach Ursachen zerstückelt.

Man lässt sodann das Standgericht walten,
um Moralpredigten ohne Ende abzuhalten.

Hilfen, Lösungen brauchst Du nicht,
besser ist dies Strafgericht

mit Folter mit Inquisition,
von Verständnis von Liebe kein Ton.

Des Vergleichens Grenzen

Ein ewiges Kreisen
ist das Vergleichen
um die falsche Mitte,
komm, lass es bitte!

Man vergleicht gestern mit heute,
einfache und besondere Leute,
Schwarze und Weiße
und alles auf die falsche Weise.

Weil es damals so war,
das ist scheinbar klar,
muss es heute so sein.
So macht man sich klein.

Weil die da so sind,
müssen alle so sein.
Bist Du wirklich so blind
oder noch ein Kind?

Wer kann beim Vergleichen,
denn wirklich beweisen,
wo richtig gemessen wird
und wo man irrt?

Was wird denn verglichen?
aus all dem Mög-lichen
meist die falschen Sachen
für Beweise nicht zum Lachen.

Was willst Du sagen mit all den Vergleichen,
was so verschlüsselt denn erreichen.
Komm sag es direkt,
auch wenn’s mir nicht schmeckt!

Übermut kommt vor dem Fall

Es ging mir wieder mal zu gut.
Ich war so blind vor lauter Glut.
Ich hab’ im Übereifer abgehoben,
die Grenze übersehn. - Es war verboten!

Dann kam der Absturz in das tiefe Tal,
ein freier grenzenloser Fall,
ganz schmerzhaft heftig aufgeschlagen,
verletzt halbtot seit Tagen.

Was hab’ ich da nur falsch gemacht?
Das Risiko gar nicht bedacht!
Die Konsequenzen übersehn.
Jetzt bin ich hier am untergehn!

Bis alles wieder grad gebogen,
bezahlt, geheilt und neu verwoben,
bis Gras darüber gewachsen ist
und ich gelernt hab’ aus dem Mist.

Da muss ich wohl noch lange warten
und kann so schnell nicht wieder starten.
Doch dann werd’ ich genau studieren:
die Grenzen und was ich kann verlieren.

Und bitte Schicksal mein’ es gut,
schenk’ mir noch einmal diese Glut,
damit ich wirklich fliegen kann,
voll Glück und Stolz, ich wilder Mann.

F E S T GEKLEBT

Wieder mal ein Tag,
den ich so nicht mag.
Voller Druck: Du mußt! Du mußt! …
Verging er mit Frust: keine Lust, keine Lust …

Kam gar nicht weiter, müde schwer.
Überall Arbeit, ich kann nicht mehr.
Wollte, sollte, konnte aber nicht,
grollte, schmollte, hielt Gericht.

Festgeklebt ohne Kraft und Konzentration,
kriechend gegen Wände ohne Motivation,
keine zündende Idee, kein Feuer entfacht,
nirgendwo kam Zauberkraft in diese Schlacht.

Alles war mir heute zu kompliziert.
Kaum angefangen, schon resigniert.
Alles lustlos sinnlos nur angerührt.
Zur Intensität hat mich nichts verführt.

Tausenderlei, halb angefangen,
nimmt mich ganz und gar gefangen.
Alles fixiert und klebt mich fest,
Chaosstrukturen zerstören den Rest.

Sei es Hausarbeit oder Bürostapel,
mein liebstes Hobby, Fernsehgezappel.
Keinen Hebel gefunden, den Bann zu brechen,
keine Formel, nicht soviel Zeit zu blechen.

Ich hab so ein zähes Gefühl,
sitz’ fest in einem Haufen Müll,
nur Altpapier um mich her,
alles belastet, ich bin so schwer.

Dann kann ich den Horizont nicht mehr sehn!
Hilfe, ich bin am untergehn!
Ich kämpfe, kämpfe wie wild.
Es ist mein Hunger, so ungestillt

Mein Hunger nach Freiheit, nach Zeit!
Mein Hunger nach so viel mehr Möglichkeit!
Mein Hunger nach Liebe, Achtung und fairem Lohn!
Mein Hunger nach Begegnung und Inspiration!

Ich muss wohl mit diesem Hunger leben.
Aufsteh’n wie die Weber, streben und weben.
Freiheit schenkt nur das Denken im Augenblick.
Doch sofort zieht der Kleber mich zurück.

____blamiert!!!

Verflixt noch mal, es schüttelt mich:
Warum bin ich so blöde!
Warum noch mal, blamier’ ich mich,
ich glüh’ vor Zornesröte.

Es hilft nichts, wenn ich lauthals klag’:
Es war nicht so gemeint.
Es bringt nichts, wenn ich nochmals sag’:
Es war halt schlecht getimed.

Da steh ich nun, in Spott und Hohn,
tieftraurig schwer verletzt.
Nichts kann ich tun, kein Wort, kein Ton,
in welchen Mist hab’ ich mich reingesetzt.

Warum, warum, ich werd’ nicht schlau,
wie kann ich so was tun?
So dumm, so dumm, vor Ärger grün und blau,
kann nächtelang nicht ruhn.

Ich brauche jetzt ein gutes Wort,
vergeben und verzeihen
Wo ich verletzt an diesem Ort
nur klären kann befreien

Es tut mir leid, Entschuldigung
so bitte ich jetzt oft
Es tut mir leid, (Ernüchterung)
auf Liebe so gehofft.

Empfindsame Gefühle

Ein Ton berührt sanft mein Ohr,
ruft Bilder, Gedanken, Wünsche hervor,

Eins lässt das andre schwingen,
lockt andres mit zu klingen.

Es dringt wie eine Welle in mich ein,
Empfindsamkeit, wie verzaubernd kannst Du sein!

In meinen Atem schleicht sich leise
eine zarte Melodie,
fühlend zieht sie in mir Kreise,
ich hör’ Klänge wie noch nie.

Seh’ den weiten hellen Raum,
fülle ihn mit meinem Traum.

Seh’ verklingend ihn versinken,
atme weiter um zu trinken

aus dem Zauberklängeteich.
Oh Gefühle, ihr seid so reich!

Dein blühendes Feuer

(Gebet eines brennenden Dornbusches)

Frech funkelndes Feuer färbt Deine Augen.
Zeig mir, dass Deine Flammen was taugen!
setz’ mich lodernd in Brand
ohne zu brennen mein Land.

Wild wuchernde Wildnis versinkt in Deinen Flammen,
welche Wege geh’n wir? Geh’n wir zusammen?
Was ist Dein heiliger Wille?
Mit ihm mich heilend erfülle.

Bunt blühende Blüten bekleiden meine Dornen.
Blutrot blinkende Perlen füllen sich mit Kernen.
Farben-frohe Lebenskraft,
aus unser Blätter Zuckersaft.

Safrangelbe sengende Sonne segne so buntes Land.
Schau wie hat sich Wüste zu Wäldern gewand.
Alles brennt in unendlichen Farben,
Verschlossen sind harte, tiefste Narben.

Weich weit wellendes Wort weht über diesem Ort.
Zitternd zärtliche Zartheit zieht mich farbenfroh fort.
Der Sonne warmer Segen sanft verklingt,
Deine Liebe schweigend schweigend gewinnt.

Bam umarma

Kum! Gema a weng in Wold nei.
Lassmer do unsär Seel frei,
weg von oll dehm Büromief
mit all dehm ewign Gezief.

Kum! Loss uns a weng Bam umarma.
Genieß mit mir di Sun, die warma,
weg vun dehm Neonlicht,
goanz oanders seh’i etz Dei G’sicht.

Kum! Lass Di a weng a’f d’r Wiesn niedä.
So a Ruh’ findst so schnell nit wiedä.
Hier gibts ka Komputerpfeifen.
Dafir kenna naia Visiona reifen.

in den INNENRAUM (Meditation)

Komm und sei mein Lehrer!

W I R K L I C H K E I T !
Komm und sei mein Lehrer!
Lehre mich in den INNENRAUM vorzudringen,
in dem DU BIST:
das Herz im Zentrum!

Komm und sei mein Lehrer!

L I E B E !
Komm und sei mein Lehrer!
Lehre mich in den INNENRAUM vorzudringen,
in dem DU lebst
als das Herz im Zentrum!

Komm und sei mein Lehrer!

D U !
Komm und sei mein Lehrer!
Lehre mich in den INNENRAUM vorzudringen,
aus dem für Dich erstrahlt
mein Herz im Zentrum!

Komm und sei mein Lehrer!

Kommt und lasst uns lernen!
Lernen in unsern INNENRAUM vorzudringen,
in dem wir erscheinen, uns vereinen,
wie ein Herz im Zentrum!

Kommt und lasst uns lernen!
Lernen in unsern INNENRAUM vorzudringen,
in dem wir erleben, durchströmt erbeben,
quellendes Herz im Zentrum!

Kommt und lasst uns lernen!
Lernen in unsern INNENRAUM vorzudringen,
in dem wir entfalten und gestalten:
das Leben, oh Herz im Zentrum!

Kommt und seid uns Lehrer!

(Nach Siegfried Fietz)

Flieg hinaus

“Alles ist voll Frustration!”
Das ist unsre Situation
und sei es auch nur hausgemacht
oder in uns selbst bloß ausgedacht.

Wenn mal was zu machen ist,
denkt man bloß: So ein Mist!
Wenn man etwas machen wollte,
klagt man gleich: Ich soll, ich sollte!

Passt da irgend etwas nicht so recht,
dann geht es uns gleich richtig schlecht.
Man regt sich auf und lamentiert,
was zu ändern ist, wird ignoriert.

So baut man eine dicke feste Mauer,
ist nach neuen Steinen auf der Lauer,
baut und verbaut sich seine Sicht,
sieht die BlumenBäume nicht.

Sieht nicht den Tag, vom Leben selbst gereicht.
Kann ihn nicht trinken, tanzend federleicht.
Spürt nicht die Kraft, die in uns schlummert.
Sieht nicht zum Himmel - so schön gezimmert.

Ein kleines Fenster ist da noch.
Komm, Du hast die Kraft! So öffne DOCH!
Du hast Flügel! Komm entfalte!
Flieg’ hinaus! Deine Welt gestalte!

Meine Laune ist im Keller

Meine Laune ist im Keller,
dunkle Nacht macht es nicht heller.

An Schlaf ist nicht zu denken,
wilde Wut, die ist am lenken!

Alles ist so unklar-unkonkret,
dunkles festverschnürtes Packpaket.

Hier und da ein Seitenhieb,
alter Ärger, der noch blieb.

Ständig kleine Frustrationen,
schwammig alle Positionen.

Stundenlange Diskussionen,
die sich sowieso nicht lohnen.

Vergleiche hier, Beweise dort,
vom Urteil stimmt dann doch kein Wort.

Alles zieht sich ewig hin,
verloren geht die Kraft, das Ziel, der Sinn!

Wie mit Sand im Hauptgetriebe
bekämpft man so die tiefste Liebe.

Zieht sich immer tiefer runter
und ist morgens nicht mehr munter.

Dieser ganze zähe Sumpf
lähmt mich, macht mich stumpf.

Mir fehlen Perspektiven Licht und Blicke
nur den ganzen Tag Gezicke.

So kann das nicht weitergehn,
will blockiert-frustriert nicht untergehn.

Darum stop ich diesen Lauf,
werd’ es ändern, geb nicht auf!!!

Es muss doch Wege geben,
wieder in sich aufzuleben,

in tiefer Stille zu versinken,
schöne Träume auszutrinken,

Spannungen zu lassen
Hände zart zu fassen,

mit warm gehauchten Tönen
sanft sich auszusöhnen.

In einsam dunkler Nacht
wird das Feuer neu entfacht.


Unsere Welt

Herbstgedicht

Die Natur unter Herbstgewalt
mehr und mehr eiseskalt,
stirbt nicht jammernd klagend elendiglich
sondern erhaben verwandelt sie sich.

Sie versinkt in einem FarbenFormenFrüchteMeer
gewaltig bunt, ich lieb es sehr.

Und die Blätter sie tanzen
durch der Nebel Gestalt.

Und die Früchte im ganzen
legt der Herbst mir bereit.

Ach könnten wir so lachen,
den Winter im Blick

und uns überfließend einfügen
in unser Geschick.

Selbst unter der Decke der Kälte
schön anzusehn,
schaffen Trillionen Gestalten
für das Vergehn

Sterbend putzt sich die Erde
in Winterszeit
macht sich für’s Erwachen im Frühling
schon wieder bereit!

DienstreisenQuälerei

Endlos quält sich lange Schlange
durch doppelbreite Autobahn.
Ich bin in ihr gefangen, lange,
wäre ich doch nur Bahn gefahr’n.

Teure Tonne um mich her,
Edelauto, ich will’s nicht mehr.
Hab’ genug vom dienstlich reisen,
ras’ nicht mehr im Luxuseisen.

Um soviel Leben schon betrogen,
im Autositz das Kreuz verbogen,
Millionen Kilometer weit,
das sind Jahre Lebenszeit!

Wachsen und Werden

Das Wachsen und Werden
geschieht hier auf Erden
heimlich, verborgen, leise,
auf wundersam faszinierende Weise.

Ohne walzen und schneiden
von außen bekleiden,
ohne fräsen und gießen
keine Pläne beschließen,

ohne biegen und schrauben
von Behörden erlauben,
ohne Klebstoff und Kleister
kein Ingenieur und kein Meister,

ohne Beton und Stahl
kein Teil vom Regal,
ohne Sklaven und Klassen
AusschussMüll in Massen,

Wie wächst so ein Baum?
Wie erobert er den Raum?
Was geschieht da so schlau,
mikroskopisch fein und genau?

Wie können Zellen sich finden
und so komplex verwinden?
Mit welcher Kommunikation
kommt Leben in den Ton?

Es geschieht ganz von innen,
will keine Marktmacht gewinnen.
In allen Dimensionen sich verändernde Gestalt
wächst, blüht, treibt mit ungeheurer Gewalt.

AhnenUrwaldTraum

Lächle in dem Land der Träume,
wunderschön sind dort die Bäume.

Tanze in dem Wald des Lebens.
Lachen lässt die Kunst des Schwebens.

Küss’ sie mit dem Mund der Liebe,
in Dir, um Dich junge Triebe.

Rieche in die Welt der Düfte.
Flieg’ in bunter Vögel Lüfte.

Lass doch alles andre steh’n,
um den Urwald zu versteh’n.

Sieh! Der UraltMultiWesenWald
strotzt in seiner Urgestalt.

VielfaltWunderParadies
komme, schaue und genieß’.

Genieß’ wie unsre Ahnen,
die zu schlagen einst begannen.

Ach welch Krieg’ hat da begonnen,
soviel Urwald ist zerronnen,

kahl der Berg und leer das Tal
in Europa so oft und überall.

Wann kehrt solch’ Vielfalt nochmals ein,
wann wacht er wieder auf,
uns’re Flüsse hinauf,
bis in die Berge hinein?

Du Kartoffelkäfer, weit gereister!

Er trotzt dem Gift,
das ihn nicht trifft!
Man pflückt ihn weg.
Das hat auch keinen Zweck.
Er bleibt bestehen,
will nicht vergehen.

Er spielt auf Zeit.
So kam er weit.
Von Frankreich aus,
bis weit über den Dnjepr hinaus!

Dort bin ich ihm begegnet,
in einem Land mit Kartoffeln gesegnet.
Für Ihn das Paradies auf Erden.
Natürlich kann er die Ernten gefährden.

Warum reist er nicht zurück übers große Meer,
denn von so weit kam er einst her?
Ausländer, Schmarotzer, Globalisierer, …
Wir, die großen Verlierer!
Können wir ihm nicht die 10 Prozent der Ernte geben
und so ganz gemütlich mit ihm leben?

Warum bauen wir nicht Vielfalt an?
Und achten auf den Zusammenhang?
Das Gift traf die wilden Hühner,
im Zähmen der Käfer nützliche Diener.
Sie brauchen wieder Platz zum Verstecken,
dann picken sie den Käfer aus Ritzen und Ecken.

Spaziergang am Straßenrand

Am Straßenrand, am Straßenrand,
da find’ man wirklich allerhand:

Die Reste vom FastDonald-Essen
rausgeworfen und vergessen.

Zigarettenschachteln überall,
entsorget nach des Rauchens Qual.

Kanister, Flaschen voll und leer,
geduldig ist das Pflanzenmeer

Reifen, Filter, Autoteile, …
vieles liegt schon eine Weile.

Selbst große Haufen Müll
bedeckt der armen Hecken Hüll’.

Schaut man in’s Auto rein,
ist dort alles sauber fein.

Dabei ist der Straßen Rand,
vielen sicher nicht bekannt,

ein Biotop mit eigenem Gesicht
und braucht den Müll nun wirklich nicht.

Auf der Kräuterwiese

Auf der Kräuterwiese
sitz’ ich und genieße
schau mir all die Kräuter an,
die man taufrisch essen kann.

Greife gleich zum Wegerich
seine Bitterkeit, die liebe ich.
Dann noch’n Blättchen Löwenzahn,
herrlich ist der Gesundheitswahn.

Vorsicht nur mit der Brennessel!
Doch auch sie braucht keinen Kessel.
Fleißig in den Mund gestopft,
das ist gut, tut man es oft.

Jedes Kraut hat seine Kraft,
seine bittre Note, seinen Saft.
Alle wachsen wundergleich
auf diesem kleinen Wiesenreich.

A Eggla führ mi

Host DU a Eggla führ mi,
i wass afach nit wohi?

I hob ihna nimmer passt,
da hams mi nausgschmaßt.

Im Fluß hams mi nimmer gwollt.
Wohi hätt i denn higsollt.

Ganz arg quält ham’s mi.
Färgifft bin i etz, dahi.

I wor doch a liebä Dälfin
un’ i konn nit ins Meer naus fliehn.

Mir gähts asu schlächt.
Worum bin i ihna nit recht?

Etzt bin i endli fort.
Di sehn mi nimmer dort.

Abber di sin so vermessen,
di ham mi scho vergessn.

Etz bin i bai DIR ,
such a eggla hier.

Abber des wor scho schee,
do untn im Yangtsee.

Klimaziele und andere Ziele setzen

Was hat der Mensch zu tun
oder darf er ruh’n
in unruhigem Schlaf?
- hektisch aber brav!

Wohin wolln wir gehen
oder erst mal sehen,
wie andre ruhn,
die auch nichts tun.

Was wolln wir ertragen
ohne zu fragen,
warum so ein Mist,
und was zu tun ist?

Soll alles so bleiben?
Es ist ja nicht zu vermeiden,
dass alles so bleibt,
wenn nichts uns treibt!

Wer ist stärker?

Die Natur ist stärker!
Die Sonne gibt ihr Kraft.
Gegen ihren Ärger
hilft kein Gold, das wir gerafft.

Mit Regen uns zu fluten,
das kostet keinen Cent.
Der Wind facht an die Gluten
das ganze Land es brennt.

Eine Wolke ungeheuer
Heuschrecken weit und breit.
Das Flugzeug ist zu teuer,
zum Kämpfen fehlt die Zeit.

Die Käfer in den Wäldern
erfreut die Monotonie.
Pestizide auf den Feldern,
viel Geld, doch siegt man nie.

Nitrat, dass fruchtbar werde,
der Pflanzen Vielfalt Rest.
Der Wind bläst fort die Erde.
Kein Bauer hält sie fest.

Die Natur solarbetrieben.
Einen Preis, den kennt sie nicht.
Der Truck PS-getrieben
ohne Sprit, da fährt er nicht.

Das Haus gebaut von außen,
zerfällt nach kurzer Zeit.
Der Baum wächst ein Jahrtausend,
zum Blühen stets bereit.

Der Mensch ist groß beim Stören,
was größer ist als er.
Er will bis heut’ nicht hören.
Er denkt, er wär’ ja wer.


Gesellschaft und Religion

Und die Religionen sprachen “KRIEG!”

(Der ReligionenSprachenKrieg)

Der Religionen Sprachen
hat der Herr verwirrt.
Verbissen bei so vielen Sachen
streitet man und irrt.

Manche wollen wieder eine Sprache,
in der jeder jeden kann verstehn.
Doch die Zeit hält strenge Wache.
Niemand kann zurück sie drehn.

Man bräucht tausend Übersetzer
in der Religionen Vielgestalt.
Doch die überschüttet man mit Ärger,
bedroht sie gar noch mit Gewalt.

Jeder darf nur eine sprechen,
glauben nur ans eine Wort.
Wagt er diesen Bann zu brechen,
schlägt man zu und jagt ihn fort.

Doch so viele, viele Worte
man auch in andren Sprachen find’.
Gleiche Wurzeln zeigen alte Orte.
Doch für all das ist man blind.

Streitet tiefer bis aufs Messer,
selbst Verwandte trennen sich.
Jeder weiß es immer besser
und sucht Wahrheit nur bei sich.

Doch in jedem steckt das gleiche Chaos,
wenig Logik - viel Salat.
Hier und da was Wahres, Klares,
hier und dort - Verrat.

Keiner bleibt dem Alten treu,
macht, was ihm unbequem,
mal so, mal anders, ständig neu,
bis es ihm scheint angenehm.

Dadurch hat sich sehr verwickelt
in sich, mit sich jede Religion.
Selbst von eignen Werten, Worten,
versteht man kaum noch einen Ton.

Ohne erst sich selbst zu klären,
drückt man sich vor der Entscheidung,
liebt es so, sich zu beschweren,
über der andren fremde Kleidung.

Geht so der Weg zum Paradies,
in dem man viele Völker fänd’?
Oder macht man sich nur darum mies,
weil man verachtend sich verkennt?

BatterieAufladeTag

Was für ein wunderbarer Tag,
an dem das Leben mich so mag!
Die Zeit fließt sanft und zart dahin
vom AbendMorgen bis zum Nachtbeginn.

Kein Berg von Arbeit türmt sich auf,
kein TerminKalenderDauerLauf.
Das Nichtstun ist ganz klar geregelt.
Heut’ wird nur im Traum gesegelt.

Das Essen streckt sich lang und länger,
nirgends wird die Zeit heut’ enger.
Es wird nur ganz, ganz wenig heut’ getan
und doch in mir fängt es zu fließen an.

Sehnsuchtsträume, der Freunde Worte Klang,
singend, lesend erklingt des Schabbats Hochgesang.
Kerzenlicht und langes Schweigen
IHR zu Ehren, welch ein Reigen.

Ein großer Dank gebührt den Juden schon,
entflohen aus des Pharaos Fron.
Dass diesen Tag sie der Welt geschenkt,
damit ganz tief ein jeder der Königin Schabbat gedenkt.

Weihnachtsmomente

Wem geb’ ich mein Geld, dieser Tage?
Das ist für mich eine große Frage!

Kauf’ ich nur Biosachen ein
und eine Flasche Frankenwein?
Reicht es nur für’s Vollkornbrot
oder auch für Kinder in der Not?

Was soll ich für Geschenke und Freunde verwenden,
muss doch an’s Benzin auch noch denken?
Wer zahlt meine Raten ab?
Was ist, wenn die Wirtschaft geht bergab?

Tausendfach beflüstert Werbung mein Ohr.
Sagt mir, ich wär’ ein großer Tor,
weil ich nicht alles alles kaufe
und meine Zeit in den Märkten verlaufe.

Wem schenk’ ich mein Zeit, dieser Tage?
Das ist für mich die größere Frage!

Hab’ ich die Zeit, mich zu fühlen,
statt mich durch Angebote zu wühlen?
Hab’ ich die Zeit, Dich zu sehen,
statt hastig schnell weiter zu gehen?

Hör’ ich Deine Worte, geh’n sie tief,
oder war keine Zeit, weil der Fernseher lief?
Riech’ ich den Duft, hör ich den Klang,
bin ich nicht da, träumend von irgendwas, irgendwann?

Tausendfach schenkt uns das Leben Momente
Komm öffnet doch nur Eure Hände
Öffnet das Herz, vertieft die Zeit
Schenkt Momente der Ewigkeit.

BlutRubinenBirmaRot

Der Minenstein ist rot,
ein Rubinen - Birma - Rot,
so rot wie frisches Blut,
für’s Volk ist’s gar nicht gut

Militär braucht Geld,
ganz viel aus aller Welt.
Gar viele fleißig zahlen.
Doch wann sind endlich Wahlen?

Das Volk vergessen, aus dem Blick,
wer gibt ihm seine Freiheit zurück?
Das Land, seit Jahren ruiniert,
nur die Edelsteine, die sind poliert.

Am Ende wird das Volk gewinnen

Was ist mit den Mönchen geschehn,
die die ganze Welt hat marschieren sehn?
Wo verbringen sie jetzt ihre Nacht
und was hat der friedliche Marsch gebracht?

Wie wird Weihnachten für sie sein,
im Gefängnis allein
Die Händler kaufen schon wieder Jade
Ich find’ es immer noch sehr schade!

Das Ziel

Leere Gefängnisse
leere Gerichtssäle

aber

volle Schulen
volle Hörsäle

das muss doch das Ziel sein???

Brücken brechen, bitte nicht!

(Des kalten Krieges WendeEnde)

Der Gedanken Weite
spannt sich in die Breite,
bildet eine Brücke,
auf dass so näher rücke,
was himmelweit entfernt!

Ruht auf tausend Pfosten,
reicht von West nach Osten,
überspannt der Täler Tiefen,
himmelwärts sie riefen:
Wir haben kennen uns gelernt!

Doch Träume sind vermessen.
Der Geist so harmonieversessen,
zu weit spannt sich der Bogen,
zu sehr wird dran gezogen.
Die Liebe weit entfernt.

Es ächzt die stolze Brücke,
stöht schwer unter all dem Gedrücke
zittert - fall’ nicht bitte,
zerbricht doch in der Mitte,
wieder so entfernt, nichts gelernt.

Des Vorurteils Vorteil

Der Vorteil für ein Vorurteil,
der ist ganz schnell bemessen.
Das Denken kann für seinen Teil
man ganz getrost vergessen.

Das ist perfekt am Vorurteil:
Niemand ist so geschwind,
weil keiner sonst das Heil,
die Antwort, so schnell find.

Es ist so schwer am Vorurteil,
es ganz genau zu prüfen.
Denn seine Erklärung im Detail
besteht aus Hieroglyphen.

Die Kräfte in ‘nem Vorurteil,
die sind ganz schnell gespürt.
Schon nach einer kurzen Weil’
hat es die Welt verführt.

Der Nachteil an ‘nem Vorurteil,
der zeigt sich dem Verstand.
Man baut mit einem Vorurteil
mit aller Kraft auf Sand.

Ein Urteil und ein Vorurteil.
das lässt sich unterscheiden.
Ein Urteil will für keinen Teil
Nachprüfungen vermeiden.

Wird ein Vorurteil entlarvt,
dann ist das sehr blamabel.
Klares Urteil’n kostet Kraft,
ist immer diskutabel.

KreditKartenImmobilien

Die vielen kleinen Leute
im riesenreichen Land.
Die vielen kleinen Leute
mir und dir ganz unbekannt.

Die vielen kleinen Leute,
die tun mir wirklich leid.
Die vielen kleinen Leute,
die haben zu nichts mehr Zeit.

Die vielen kleinen Leute
am Daumen dicke Schrauben.
Die vielen kleinen Leute
allein in ihrem Glauben.

Die vielen kleinen Leute
man dreht die Schraube zu.
Die vielen kleinen Leute
ihr Blut fließt und fließt in Nu.

Die vielen kleinen Leute,
die werden noch beschimpft.
Die vielen kleinen Leute
nicht gegen Wohlstandswahn geimpft.

Aus vielen kleinen Leute
ganz viele arme Sklaven.
Die vielen kleinen Leute
verstrickt in Rückzahlraten.

Bei vielen kleinen Leute
keine Immobilien mehr.
Bei vielen kleinen Leute
Kreditkartenschulden mehr und mehr.

Die vielen großen Leute,
die rochen gleich den Braten.
Die vielen großen Leute,
ohne Hand am Spaten.

Die vielen großen Leute,
die waren wirklich schlau.
Die vielen großen Leute,
es war Luft, sie wussten es genau.

Die vielen kleinen Leute
hofften auf Renten und Rendite.
Die vielen kleinen Leute
glaubten, es wird reichen für die Miete.

Die vielen kleinen Leute
bei uns und überall.
Die vielen kleinen Leute
sparen nur Luft und Schall.

WeihnachtsMindestLohn

Ihr Arbeiterlein kommet, oh kommet doch all
herein in der Firmen glasglänzende Hall’
und seht, was in dieser so teureren Zeit
für Löhne man euch stellt barmherzig bereit.

Schaut doch mal die Polen und andere an
dort fängt man zu zahlen erst gar nicht mehr an
und wenn bekommt ein Sub, der SubSub mal schaun
und der, der was tut, der lebt vom Vertraun.

Ihr Arbeiterlein sehet, oh sehet doch weit.
Es ist in der Welt überall Hungerlohnzeit.
Selbst vor Kindern schreckt niemand heut’ mehr zurück,
werft doch nur mal ‘ne Blick in die Spielzeugfabrik.

Ihr Manager kommet, oh kommet doch her
oder schämet und schämet ihr euch jetzt so sehr?
Geht’s um Geld wird der Mensch ganz schnell ein Schwein.
drum führet zumindest den Mindestlohn ein.

ArbeiterIn lockre Dich!

Ich schüttle mich leicht
und spüre die Spannung.
Es kracht und schmerzt
vom Körper ’ne Warnung.

Ich schüttle mich mehr,
beginne zu tanzen
heraus aus dem Druck
der miesen Bilanzen.

Ich fühle mich frei,
Stirn allem zu bieten,
so jemand wie mich
kann man nicht mieten!

MassenMedienEremiten - MedienMassenEremiten

Du sag’ mal: Wie kann das sein?
Warum igelst Du Dich so sehr ein?
Warum sprichst Du nicht mit mir?
Schaust nicht einmal: Ich bin doch hier!

Zurückgezogen in Deine Welt,
lebst Du, wie es Dir gefällt.
Gemeinschaft, Freunde brauchst Du nicht,
keine Abwechslung, kein Tageslicht.

Du hast Dein Leben reduziert
und lebst seit Jahren isoliert.
Kein Thema über das Du noch sprichst,
keine Gruppe mit der Du Dich triffst.

Soll das wirklich ewig weiter gehn.
Tag und Nacht nur fernzusehn,
OnlineSpiele die ganze Zeit,
die Videothek zum Glück nicht weit?

Mit Medien randvoll vollgesogen,
das Kreuz fernsehgerecht verbogen.
Wann stehst Du auf, Du wilder Mann,
damit man Dir begegnen kann?

Stoß von Thron - die Illusion!

Die Illusion so groß, so fein, so rein.
Sie macht Dich schwach und blind, so klein.
Du malst Dir alles fleißig aus
und fühlst Dich nicht mehr wohl zuhaus’

Da entsteht aus ferner Bilderinfusion
in Dir nur Druck, Demotivation
Du steigerst Dich total hinein,
wie kannst Du je zufrieden sein?

“Ach wie gerne wäre ich ein Star,
wenn nicht ich, dann Sohn du - wie wunderbar!”
Tag und Nacht so viel geträumt
Kindheit, Alltag … so sehr versäumt.

Dabei steht ein Star doch nicht allein,
kann ohne Team ja auch nicht sein!
Tolle Leute, sie stehen nicht im Rampenlicht.
Ihr Werk, ihr Gesicht, man kennt es nicht.

Sei doch lieber ganz Du selbst,
mit Wegen ganz von Dir gewählt,
mit Freunden tief verbunden, …
dann hast Du Deine Träume schon gefunden.

Komm mach die Flimmerkiste aus,
vergiss die Shows, komm an zuhaus!
Geh irgendeinen Weg im Schweigen!
Schau, was Liebe Dir will zeigen.

Mach’ Kleines heut’ mit Qualität
gestalte so ganz tief die Realität
Viele kleine Leute haben Macht
Sie ändern sich, wenn auch nicht über Nacht!

WeltNotVernetzung

In Nordkorea hungert man.
Schade, weil man dort nichts machen kann.
Da ist immer noch der eiserne Vorhang vor
und hat dort leider noch kein Tor.

In China kann man nicht seine Meinung sagen,
da muss man zuerst die Partei um Erlaubnis fragen.
Ach lass doch den Chinesen ihre Art von Demokratie,
Wirtschaft und Geschäfte florieren doch wie nie.

Und Birma ist doch sowieso zu klein,
warum soll das von Bedeutung sein?
Die paar Rubinen hier und da
kauft eh nur der Reichen Schar.

Nur dann, wenn einer den andren reißt in Chaos,
von Saudi-Arabien bis nach Laos
von Alaska bis nach Feuerland,
dann fährt auch Europa mit an die Wand.

Was geschieht, wenn Flüchtlinge die Welt überrennen
und Urwälder in Mengen brennen,
wenn die Börsen auf Billiarden Luftgeld sitzen
und sich die Märkte im Müll überhitzen?

Wann merken wir endlich:
Es ist nicht der andren Not!
Zusammen sitzen wir eigentlich
genau im selben Boot.

Der POST-moderne Mensch

Ich hab ein Problem:
Es ist zu viel,
was ich will.

Ich hab ein Problem:
Es ist die Zeit,
ich bin zu bereit.

Ich hab ein Problem:
Es ist der Müll,
den ich nicht will.

Ich hab ein Problem
Es ist der Frust,
es schwindet die Lust.

Es bleibt nur die Frage:
Wie sag ich NEIN!
Wie halt ich’s aus?
Wie geh ich zurück?
Wie find ich heraus?

About Peak Oil

Weg in die Weite,
jetzt ist noch Zeit.
Vor Augen die Pleite
gar nicht so weit.

Jetzt noch der Überfluss
für Unsinn, Müll und Überdruss.
Irgendwann die Rezession
mit Armut, Hunger, Depression.

Der Weg muss Umkehr heißen
und in eine andere Zukunft weisen!


Beziehung und Begegnung

Weil ich ein Zwerglein bin, …

(Wer bin ich, wenn mich niemand ansieht?)
(Wer bin ich, wenn DU mich ansiehst?)

Das Gras wächst in die Luft empor,
und kommt mir so groß mächtig vor.
Ein Käfer drückt mich in den Sand.
Ein Tautropf schwemmt mich dann an Land

Weil ich ein Zwerglein bin,
schaut niemand zu mir hin,
schaut keiner zu mir auf,
blockiert ein jeder meinen Lauf!

Eine Biene packt mich resolut,
legt mich in Wunderfarbenglut.
Doch ich kleb gleich am Nektar fest,
Pollenhusten gibt mir dann den Rest.

Was ich als Zwerglein brauch’,
ist für sie Schall und Rauch.
Sie räumt mich einfach auf
und hemmt schon wieder meinen Lauf.

Ich seil’ mich mit ‘ner Spinne ab
und lande auf ‘nem grünen Blatt.
Der Spinne bin ich eh zu klein,
drum läßt sie das Vergiften sein.

Weil ich ein Zwerglein bin,
schaut sie nicht zu mir hin,
haut mir nicht noch eins drauf
und läßt mir meinen Lauf.

Ich pack ‘nen Schmetterling.
Du süßes Wunderding,
du flatterst ja so schön dahin,
schaut nur wie hoch ich bin.

Auch wenn ich ein Zwerglein bin,
schau ich jetzt zu Dir hin,
land’ in Deinen Haaren drin,
wo ich geborgen bin.

Liebste, ich bleib bei Dir!
Leb mit Dir Tür an Tür.
Lass mich bei Dir geborgen sein.
Ich küsse Dich so zart und fein.

So vollend’ ich meinen Lauf
und wach’ vergnügt jetzt auf.
Sing, tanz ganz morgenfroh.
Ach Welt, ich freu mich so!

Weil ich ein Riese bin,
leg ich mich zu Dir hin,
da wachst Du plötzlich auf
und schaust zu mir hinauf.

Was Männer und was Frauen wollen

Was Männer und was Frauen wollen,
das ist ein großer Widerspruch.
Sie rätseln, wie sie lieben sollen
und oft kommt es zum Bruch

Der eine ist ein offenes Buch
der andere ganz verschlossen.
Der eine sucht ein warmes Tuch,
der andere den Genossen.

Der eine denkt an wilde Zeiten
und brummt mit Urbärkraft,
der andere träumt von Ewigkeiten
vom Schloß, das man gemeinsam schön erschafft.

Der eine will die Mutter wieder
und macht sich gleich ganz klein,
der andre schmückt die heißen Glieder
und will begehret sein.

Dann ist da noch die Situation
mit allen ihren Grenzen.
Davon sagt man am Anfang keinen Ton
träumt nur von neuen Lenzen.

Doch kann nicht immer Frühling sein.
Der Winter, der ist kalt!
Der eine fühlt sich frei, jung und allein,
der andre ganz schön arm und alt.

Sich Begegnende In-Formationen

All die Informationen in mich hinein–getrunken,
sind nicht in der Tiefe versunken.
Bevölkern wie Wolken meine innere Welt.
Bewölken alles, nur kein Regen fällt!
Die Sonne der Wahrheit - versteckt.
Himmelblau leuchtende Klarheit - verdeckt,
graue Welt ohne Witz -
es fehlt der grelle helle Blitz!

Doch dann kommst Du,
fügst Deine Weite, Deine Wolken hinzu,
wirbelst durch meine Atmosphären,
lässt Dich auf keine Art einsperren,
machst mich verrückt mit Deinem NEIN,
lässt mich rotieren wie wilder Wein,
Du bunter Planet,
totaler Magnet.
Es regnet Blitze und viele Ideen.
Wilde Wasser sammeln sich in stillen Seen.
Eine neue Welt sieht die Sonne aufgehen
und uns ineinander vergehen.


Meditationen

Ein Zeitverdurstender!

Die Zeit trocknet mir weg
- weg im Wind all der Gedanken,
all der Bilder und Träume
- weg, ohne dass etwas wachsen kann
aus den Samen der Ideen!

Ich muss das kostbare Zeitwasser
auf die wenigen guten Ideen konzentrieren,

aber so vieles nimmt die Zeit,
verirrt mich mit Ablenkungen!

Ungenutzt unnütz
landet mein Wasser in öder Wüste,
wo keine Ideen sind,
die es lohnt zu gießen.

Die wahre Königin dieser Welt!

Die Zeit ist die wahre Königin dieser Welt!
Ihre Geschenke sind die kostbarsten.
Unbestechlich und gerecht schenkt sie
und öffnet jedem immer neu die Tür
für die Weite und Tiefe des Augenblicks!

Herr meiner Zeit werden

Natürlich ist alle Zeit ein Geschenk,
jeden Augenblick neu,
ein Wunder, ein wundersamer Strom,
in dem wir fließen, atmen, leben.

Aber genau deshalb dürfen wir uns diese Zeit nicht zerstören,
nicht totschlagen und nicht total verplanen lassen.

Freiräume sind dazu der erste Schritt
und die Basis.
Es muss jeden Tag,
jede Woche
Freiräume geben,

wirklich freie Zeiträume,
in denen wir jede Minute
ungestört
in unsere Hand
tropfen
lassen
können.

ZEIT-FREI-RÄUME,
freigeräumte Zeit
ohne Forderungen und Auftrag,
ohne inneren Druck und Angst,
heilige Zeit und Zeit zum heilen.

Der zweite Schritt ist
die Begegnung unseres Bewusstseins
mit dieser freigeräumten Zeit.

Dazu muss
unser Bewusstsein genauso frei werden,
frei von all den Gedanken
an vorher und gestern,
an morgen und übermorgen.

Wie kann die Zeit mich durchfließen,
wenn ich nicht da bin.
Reine Zeit muss
reinem Bewusstsein begegnen,
ineinander fließen, sich verwirbeln.

Vielleicht ist Meditation ein Weg.
Vielleicht ist Atmen ein Weg.
Vielleicht lassen wir Worte perlen - wie Minuten.

In Taize singt man immer gleiche Sätze
meditierend.
Bei den Aleviten tanzt man
in Trance.

Egal was man tut:
Das Spüren, das Empfinden
in absoluter Offenheit für das Feine
steht im Mittelpunkt.

Dort irgendwo beginnt der innere Weg,
den man dann gehen kann
- durch Bilder, Farben, Klänge, Räume,
- durch Wildes, Schreckliches, Trauer und Wut,
- durch Lust und Sehnsucht, …
ein weiter Weg.

Man geht ihn eigentlich nicht!
Man fließt ihn getragen von der Zeit,
die immer noch in die Hand perlt.

Das ist das wichtige, dass man nicht geht!

Man lässt alles fließen, wie im Film.
Man löst die Probleme nicht,
die man sieht,
betrachtet sie nur
mit freiem feinem Empfinden.

Man lässt die Sehnsucht Wolkenschlösser bauen,
ohne sie wegzuwischen oder gleich etwas tun zu wollen.

Man spürt sich und diese Welt
von Zeit durchflossen und die Zeit durchfließend.

Man spürt sich,
spürt,
wie weit man gehen, fliegen kann
auf den Flügeln der Zeit und der Freiheit.

Wenn die Freiräume zuendegehen
und der Alltag wieder hereinbricht,
wenn wir wieder anfangen zu rennen
und wieder zugeschüttet werden,
mit Informationen, Bildern, Phrasen, Beleidigungen, Befehlen, …

Dann wissen wir doch,
dass wir fliegen können!

Der gemeine TOD

Er hat nicht nur kleine Schatten geschickt,
die der nächste Lichtstrahl wieder wegwischt;

nicht nur eine lange Nacht,
die man leicht durchwandern kann
in der Hoffnung auf einen schönen Morgen.

Er hat
das vernichtende Nichts geschickt -
lebensauslöschend -
zergegnend -
zerstörend.

Nichts,
nichts,
nichts ist mehr!

Du gemeiner TOD!

Der lang gefürchtete Tod

Weißt Du:
Irgendwann ist es möglich!
Du kannst loslassen!
Dich fallen lassen ins Nichts
oder vielleicht in irgendetwas - egal.
Es ist egal!
Es ist, es war genug!
Die Fülle ist voll.
Der Weg lang, lang, lang,
auch wenn er nie ein Ende hatte
und haben konnte.

Du kannst loslassen,
Dich davonstehlen,
unsichtbar, unhörbar, unbegegenbar werden.
Es ist möglich für Dich,
vielleicht nicht so sehr für andere.
Du bist frei dazu!

Vielleicht kommt er dann auch -
lang, oft schon so viel früher gefürchtet.
Vielleicht kommt er dann gnädig
oder lässt Dich noch lang stumpfsinnig warten.
Auch egal!

Du brauchst ihm nicht entgegengehen.
Denn er wird kommen!

Dein Tod!


Wie redest DU eigentlich mit mir?

“Sie überschreiten hier eine Grenze”

Vom Nachbarn Tag und Nacht genaustens kontrolliert.
Ein jeder Fehler ins Protokoll, die Vorlesung im Treppenhaus zelebriert.

Ich fühl’ den Druck, nervös und schwer.
Ich bin genervt! Ich kann nicht mehr!

Das kann nicht sein. Das geht nicht so.
So werd’ ich meines Lebens nicht mehr froh.

Ich stell’ mich hin. Er macht ‘ne Pause.
Ich sag’: “Gehen Sie bitte jetzt nach Hause!”

Und noch eins mach’ ich gleich noch klar:
“Sie überschreiten hier eine Grenze! Das ist wirklich wahr!”

Er druckst herum. “Wieso? Warum?
Was ich so mach’ und sag’, ist doch gar nicht dumm.”

“Doch! Doch! Die Grenze wird hier überschritten!”
Sag ich nochmal - genug gelitten.

Dann geh’ ich weiter, brauch’ nichts erklären.
Soll er sich doch morgen wieder mal beschweren.

Doch er sagt nichts,
er schweigt.

Auch später nichts,
ein Satz von höchster Wirksamkeit!

###Komm#lass#mich#los!###

Komm lass mich los!
Warum machst Du das bloß?
Warum sperrst Du mich ein?
Warum machst Du mich klein?

Warum schlägst Du so zu,
bist voll Zorn in Nu?
Wer hält das denn aus,
ich muss hier raus!

Komm lass mich los!
Du verängstigst mich bloß?
Meine Hände, die zittern,
ich bin am verbittern!

Komm lass mich los!
Du verletzt mich bloß?
Vertiefst meine Wunden,
ich kann nicht gesunden!

Was kann es Dir nützen,
mein Leben zu verkürzen?
Was nützt Dir mein Blut?
Dein Hass ist nicht gut!

Was soll die Kontrolle?
Passt Dir diese Rolle?
Bin von Dir doch kein Teil!
Brauchst mich auch nicht zum Heil!

Was bringt es Dir ein,
mein Wächter zu sein?
Was sollen die Ketten?
Bist Du noch zu retten?

Macht es denn Sinn?
Hast Du ‘nen Gewinn,
von meinem Gefängnis,
tagtäglicher Bedrängnis?

Was soll denn der Hass?
Warum denkst Du so krass?
Lass mich doch frei!
Was ist schon dabei!

Willst Du meine Lüge
und dass ich betrüge,
weil ich nicht sagen darf,
was mein Herz entwarf?

Lass mich doch los!
So zerstörst Du bloß
meine Achtung vor Dir
und den Bruder/die Schwester in mir!

Lass mich endlich los!!!
Als Opfer wurd’ ich groß
Doch ich kann nicht mehr verzeihen.
Ich will mich jetzt befreien!

Es darf so nicht sein.
Du sperrst Dich mit ein.
Zerstörst alle Brücken,
soll Dich das Dunkel erdrücken?

Komm lass mich frei!
Vielleicht komm ich herbei,
Dir Worte zu sagen,
von Ehrlichkeit getragen.

Komm werde Du frei!
Jetzt bist Du an der Reih’
das Lieben zu wagen,
von Zartheit getragen!

Gib den Schlüssel mir!
Erst frei kann ich zu Dir.
Kann Blüten Dir geben,
die nur in Freiheit wachsen, eben.

Ich bin eingeladen

Ich bin eingeladen,
doch nicht aus Freundlichkeit!
Um allen Ärger abzuladen,
steh’n Kanonen, Kugeln, faule Eier schon bereit.

Kaum dass ich halbwegs Platz gefunden,
versucht man schon, mich zu verwunden.
Feuert Salven-Schüsse ab,
Beleidigungen nicht zu knapp.

Man erwartet, dass ich gleich erbebe,
voll Zorn die Faust erhebe
für eine wilde Keilerei
mit Blut und großem Kriegsgeschrei.

Doch ich träum’ lächelnd vor mich hin:
Was ist dies Krieges WurzelSinn?
Und frage tiefer gleich noch nach:
Wie fühlt sich an solch Wut und Ungemach?

Da wird die zweite Salve gleich verschossen
Granaten, Bomben, wilder Hohn…
Doch weil mein Mund bleibt fest verschlossen,
setzt man eins drauf mit rotem Kopf und lautem Ton.

Ich beginne jetzt zu ahnen,
was dies Theater wirklich ist:
Ein tiefes Sich-Selbst-Offenbaren
von Hass und Wut und allem Mist.

So bitt’ ich um die nächste Runde,
damit ich tiefer alles noch versteh’
damit erreichet mich genaue Kunde
vom schwarzen Herzen, das ich seh’

Seit’ um Seite, Salve um Salve entlädt es sich,
ein schwarzes Herz ganz fürchterlich,
und mehr und mehr ganz lächerlich,
so sehr, so sehr blamiert er sich!

Es dreht sich alles nicht um mich,
denn alle sehen es wie ich:
Was hat sich da nur aufgestaut?
Welcher Unsinn wird denn hier gebraut?

Und als ich mich am End’ erheb’
und leichtfüßig von dannen schweb’,
da sitzt ein niemand nichts nur da,
erloschen leer, wie ihn noch niemand sah.

Er hat auch nie mehr Kraft gefunden
und sich auch nie mehr überwunden,
noch einmal irgendwas zu sagen
und über mich sich zu beklagen.

Warte auf meine Seele!

Ich bin so beschäftigt, so vertieft,
hab nicht gehört, dass Du riefst.
Du kommst, bist so wild,
stülpst über mich ein falsches Bild.

Warum werd’ ich unterbrochen?
Was hab’ ich denn verbrochen?
Ist es denn so eilig,
mein Tun nicht heilig.

Nimm Dir doch die Zeit, mich hier zu seh’n,
mich ein wenig tiefer zu versteh’n.
Komm in meinen Augenblick,
dreh’ ein wenig deinen Druck zurück

Bitte lass mir die Zeit,
ich bin gleich bereit.
Lass mich meine Sachen
einfach fertigmachen.

Bitte hab Geduld.
Es ist nicht meine Schuld.
Alles braucht seine Zeit.
Gleich bin ich dann ganz
für Dich bereit!


Weitere Gedichte

Träum’ mich weg von des Computers Tasten

Also Leut’, ich hab’ beschlossen:
Genug, Genug mit Programmier’n!
Zuviel Schweiß für bits ist schon vergossen!
Ich möcht’ jetzt als Dichter jubilier’n!

Möcht’ mit Worten, Weisen tanzen,
weg von des Lüfters laut Gedröhn,
verzaubern nur der Frauen Herz im Ganzen,
Schluß mit BugFehlerWutGestöhn.

Also schreib ich Tag und Nacht
heiße, weise, süße Worte
mit Kraft und Liebe ausgedacht.
Kein Geld ist’s, das ich horte.

So werde ich als Dichter arm,
verzweifle an der Wirklichkeit.
Meine Wohnung wird nicht warm,
keine Zeit der Herrlichkeit.

Abgemagert kehr’ ich zurück
an des Computers Tasten.
Besser kleines ProgrammiererGlück,
als Tag und Nacht zu fasten.

Wirklichkeit

Du Mann in Deinen Träumen versunken,
Du fliegst mir oft zu weit.
Komm Komet, sternenbetrunken:
Es ist Familienarbeitszeit!

Da steht er nun abspülenderweise,
den Kopf am Tassenschrank,
Lächelnd spülte er träumenderweise.
Doch er tut was, Gott sei Dank!


Neuere und vergessene Gedichte

Go for it . . . . .

Unschlüssig stehst Du da.
“Sag ich Nein, sag ich Ja?”
Unsicher zögerst Du.
Willst nicht und hast doch keine Ruh.

Was ist Dein Traum?
Vergiß ihn nicht.
Schau zu dem Baum.
Er wächst zum Licht.

Wenn Du die Sonne willst,
dann geh ins Licht
Wenn Du Klarheit willst,
versteck die Fragen nicht.

Wenn Du sie wirklich liebst,
dann sag’ es ihr.
Wenn Du die Tiefe suchst,
dann bleib’ nicht hier.

Go for it!
Mach es Dir klar.
Go for it!
Nur was Du tust, wird wahr.

Go for it!
Niemand kann für Dich gehn.
Go for it!
Lass alles andre stehn.

Go for it!
Beschreib’ Deine Wünsche klar.
Go for it!
und Deine Träume werden wahr.

Go for it!

Sich Finden im Widerspruch

Gefühle im Widerspruch
beinhalten schon den Bruch.
Doch Emotionen können sich mischen,
selbst Gegensätze verwischen.

Gefühle können Spannungen ertragen,
ohne immer nur Ja zu sagen.
Sie kennen die Explosion
und den sanften leisen Ton.

Die Logik mag ihn nicht,
gibt schnell auf, wenn es sich widerspricht.
Emotionen tanzen mit ihm,
verstehen die andren, die wilden Energien

Die Welt ist voll Verschiedenheiten
und die Liebe kann nicht alles umkleiden.
Das Verstehen reicht nur wenig weit.
Zum Fühlen braucht man Zeit.

So bist auch Du aufgerufen,
die Brücke und nicht immer nur den Sturm zu suchen.
Deine Energie mit Kraft zu lenken
und versöhnlich dich hineinzudenken.

Komm lasst Euch beide Zeit,
werdet langsam füreinander bereit,
sucht Euch in der Weite der Liebe ein Zelt
tanzt hinein in eine andere, eine zartere Welt

Und seid ihr auch ein Widerspruch
Eure Brücke der Liebe gehe nie zu Bruch.

NUR Einmal!

Einmal nur zum Gipfel fliegen
und auf blauer Luft schwebend zurück.
Einmal nur die Kerne schmelzen fühlen,
voller Glut und Sehnsucht mein Blick.

Einmal nur der tiefen Wahrheit lauschen,
geblendet blind so lange Zeit.
Einmal nur zum Grund der Liebe tauchen,
bin ich zum Sprung bereit?

Einmal nur die Arme wirklich öffnen,
so frei, so ehrlich, wie weit.
Einmal nur aus wildem Taumeln Kräfte schöpfen,
durch Lust und Lachen befreit.


nur KolibriEthos.de

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( Letzte Änderung am 10.01.2013 )
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