Allerlei von A - Z


Religion und Ethik


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Wege
Suche die Liebe!
Schütze das Leben!
Verehre das Heilige!
Sei Du selbst!
Gestalte diese Welt!

und Worte
Die Situation
Die Grenzen
Das Netz
Die Begegnung
Das Auslegen







BestLinks-Map

 (Links aus KE-Interaktion)  

http://www.avaaz.org/de/free_aung_san_suu_kyi Weltweite Onlineaktion gegen die Verhaftung!

(Aktuell wird hier aus Zeitgründen nicht mehr weiter geschrieben, obwohl noch viel mehr zu sagen und zu berichten wäre.)
Birma und Tibet und viele weitere Regionen (Zimbabwe!) müssen aber weiter im Fokus der öffentlichen Aufmerksamkeit bleiben!!!

Und jetzt der Sturm ….

“‘Die Mangrovenwälder, die als Puffer zwischen Wellen und Stürmen und bewohnten Gebieten gedient haben, wurden allesamt vernichtet’, sagte Surin Pitsuwan, Generalsekretär des Verbandes südostasiatischer Nationen (Asean), bei einem Treffen der Organisation in Singapur. Nicht zuletzt deshalb habe “Nargis” so extreme Folgen gehabt.

Tatsächlich hatte eine im Dezember 2005 veröffentlichte Studie über die asiatische Tsunami-Katastrophe ergeben, dass Mangrovenwälder vor Flutwellen schützen können. Forscher der internationalen Artenschutz-Organisation IUCN hatten die Opferzahlen von Dörfern in Sri Lanka verglichen. Demnach sind in einer Siedlung, die von Mangrovenwälder und Gestrüpp geschützt war, nur zwei Menschen gestorben - während in einem nahe gelegenen Dorf ohne vergleichbare Vegetation bis zu 6000 Menschen umkamen.” (Quelle: Spiegel.de )

Eine Küste ist nur eine dünne Linie und weit schneller zerstört oder verschmutzt als eine große Fläche.
Gerade dort leben weltweit die meisten Menschen, ja ihre Anzahl nimmt dort weiter zu, und dieser Sturm oder jene Flut waren nicht die letzten.

“Wissenschaftler gehen davon aus, dass ein 200 Meter breiter Mangrovengürtel einer von einem Tsunami oder einem Wirbelsturm ausgelösten Monsterwelle drei Viertel ihrer Kraft nimmt. Das bis in die 90er-Jahre hinein hohe Bevölkerungswachstum in Birma führte dazu, dass die Menschen Mangroven abholzten und die Gelände für die Meersalzgewinnung nutzten oder trockenlegten, um Platz für den Anbau von Reis zu gewinnen, der nun fast am Strand wächst.
Die Zerstörung der Mangroven ist ein weltweites Phänomen, die Küstenwälder verschwinden doppelt so schnell wie der Regenwald. Vor 20 Jahren schätzten Experten ihre Ausdehnung noch auf 30 Millionen Hektar, heute dürften es nur noch die Hälfte sein, in Indien sind 90 Prozent verschwunden. Vor allem Garnelenfarmen sind es, die sich an den tropischen Küsten an ihrer Stelle heute ausbreiten.
Auch im Rahmen der Entwicklungshilfe, zum Beispiel der Deutschen Gesellschaft für Technische Zusammenarbeit (GTZ), werden Mangroven wieder aufgeforstet – glücklicherweise ein unproblematisches Unterfangen, wenn nur der Wille und das Geld vorhanden sind, im Gegensatz etwa zur Renaturierung von Regenwald.

(Quelle: Welt.de )

Humanitäre Hilfe der Armeen
Auch wenn das Militär für Katastrophen leider nicht so gut ausgebildet ist, wie etwa THW und andere Gruppen, regeln internationale Empfehlungen die Mithilfe des Militärs im Katastrophenfall. Man kann nicht soviel Geld der Bürger (19% des BIP in Myanmar) verbrauchen und dann auf der dringend notwendigen Ausrüstung sitzend zuschauen oder wie in Birma die Hilfskonvois noch aufhalten oder jetzt Zeit damit vertun, Hilfspakete anderer Länder mit den Namen der Machthaber umzuettikieren und als Werbung für die Armee zu misbrauchen. (siehe dazu entsprechende weltweite Richtlinien)

Die Katastrophe nach der Katastrophe hätte verhindert werden können.
“Die Not in Birma wächst, die Zahl der Toten steigt - und die Regierung sperrt sich weiterhin gegen Hilfe von außen. “ (Aus Angst, es könnten weitere Arbeitslager, zwangsrekrutierte Kindersoldaten und Verstöße gegen die Menschenrechte entdeckt werden!)

(Quelle: Zeit.de )

Kommentar aus der Zeit (Von Matthias Nass © ZEIT online 13.5.2008):
“Jenes Konzept der „responsibility to protect“, das die Staats- und Regierungschefs der UN-Mitgliedsländer bei ihrem Gipfeltreffen im September 2005 beschlossen haben, definiert vier Verbrechen, bei denen die Staatengemeinschaft zum Eingreifen berechtigt oder gar verpflichtet sein kann: Völkermord, Kriegsverbrechen, „ethnische Säuberung“ und Verbrechen gegen die Menschlichkeit. … Wird „responsibility to protect“ Wirklichkeit, ist es erst einmal anerkannter Bestandteil des Völkerrechts, dann sind die Zeiten vorbei, da Diktatoren das eigene Volk gefahrlos in Geiselhaft nehmen können. Dann müssen Despoten wie Robert Mugabe in Zimbabwe und Omar al-Bashir im Sudan oder eben auch Birmas Generale damit rechnen, vor die Schranken des Internationalen Strafgerichtshofs in Den Haag gestellt zu werden.”

(Zum Beben in China: “Dass bei dem jüngsten Beben mehr als 10.000 Menschen umkamen, hat nicht nur mit der außergewöhnlichen Stärke der Erderschütterungen zu tun. Das Beben ereignete sich auch zu einer ungünstigen Tageszeit, nämlich am frühen Nachmittag. Viele der Opfer hielten sich in Büros, Fabriken und Schulen auf und wurden dort von den zusammenfallenden Gebäuden eingeschlossen. Eine Rolle spielt aber gewiss auch die Qualität der Gebäude. Bei dem Wirtschaftsboom, den die Provinz Sichuan in den vergangenen Jahren erlebte, wurden viele neue Gebäude schnell und ohne Rücksicht auf Erdbebensicherheit gebaut. Dass dabei die entsprechenden Bauvorschriften oft umgangen wurden, steht für Fachleute außer Frage.” (Quelle FAZ) Eingeschlossen oder lebendig begraben sind jedoch die für einen Hungerlohn arbeitenden!)


Von Myanmar bis TIBET ist es nicht weit …

Während Burma schon wieder vergessen wird, wird der Weltöffentlichkeit jetzt die Lage in Tibet bewusst.
In Burma ist China im Hintergrund beteiligt, in Tibet in der direkten Verantwortung.
Beides hängt zusammen. Auch sonst ist China aktuell neben der USA, Russland und einigen weiteren Ländern einer der größten gesellschaftlich-ökologischen Krisenherde der Welt.
Bei den immer deutlicher werdenden Problemen kann die Weltgemeinschaft nicht wegsehen.
China kann seine Einheit nur wahren, wenn es die Vielfalt zulässt und die Freiheit der Menschen nutzt, um die vielfältigen Probleme zu lösen.

Links:

Tibet bei den besseren-Welt-Links
Tibet als Weltkulturerbe. (Tibet-Kultur)
Tibetische Medizin und Philosophie
Tibet Initiative München e.V.

Zusammenstellung wichtiger Infos bei den bessere-Welt-Links zum Aufstand der Mönche und zu Tibet
Protestaufrufe und Aktionen:
Burma http://www.avaaz.org/de/stand_with_burma/
Urgent Action von Amnesty International
Tibet Aktionen von freetibet.org
Amnesty in China und Tibet

Der Fackelmarsch für Tibet: http://www.tibetanfreedomtorch.org/
Start in Griechenland


SCHLECHTER UND SCHLECHTER

Die allgemeine Lage in Burma hat sich seit den Protesten signifikant verschlechtert. 80% der Anführer der Mönche und der Studentengruppen, welche die Proteste anführten, sind im Gefängnis. Der Rest ist auf der Flucht und versucht, in Anbetracht des konstanten Risikos entdeckt zu werden, sich an sicheren Orten zu verstecken. Die burmesische Militärdiktatur schreckt vor ausgiebiger Folter nicht zurück, um sich durch das Aktivistennetzwerk zu arbeiten und auf ebenso brutale Art und Weise wurden weitere Proteste auf der Strasse umgehend unterdrückt. Unsere ursprüngliche Hoffung war es, die von der Junta organisierte Informationssperre zu brechen und die Verbindungen zur Außenwelt wiederherzustellen. Doch mittlerweile sind die Proteste abgeflaut, so dass es nichts Signifikantes mehr darüber zu berichten gibt.”
Quelle: avaaz.org


03.01.2008: Hab grad gelesen, dass Standardwaffen der Armee in Birma deutsche Waffen aus Altbeständen der Bundeswehr waren.
So wandern unsere Steuergelder für unsere friedliche Armee weiter und tragen ihren Teil zum Niederschlagen dieses Aufstands bei.
Quelle: http://www.uni-kassel.de/fb5/frieden/themen/Kleinwaffen/birma.html
“dem Informationsdienst Jane´s zufolge setzt die birmanische Armee noch immer massiv auf die “Braut des deutschen Soldaten”, die bis vor wenigen Jahren ihre Standardwaffe Nr. 1 war, und auf MG3-Maschinengewehre von Rheinmetall. Das FAL war nach Angaben des renommierten Experten Edward Ezell einst aus Altbeständen der Bundeswehr eingeführt worden. “
“Die bis 2004 vorliegenden Übersichten des Bundesamtes für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle zeigen jedoch, dass in fast jedem Jahr mindestens ein Antrag auf Lieferung von Dual-Use-Gütern bewilligt wurde - obwohl seit 1991 ein EU-Waffenembargo gilt!”


Am Ende wird das Volk gewinnen

Was ist mit den Mönchen geschehn,
die die ganze Welt hat marschieren sehn?
Wo verbringen sie jetzt ihre Nacht
und was hat der friedliche Marsch gebracht?

Wie wird Weihnachten für sie sein,
im Gefängnis allein
Die Händler kaufen schon wieder Jade
Ich find’ es immer noch sehr schade!

(geschrieben Anfang Dezember 2007)
(www.gedichtevz.de/g/12299/)

(Wann wird Tau und Rost gewinnen?)

BlutRubinen-BirmaRot

Der Minenstein ist rot,
ein Rubinen - Birma - Rot,
so rot wie frisches Blut,
für’s Volk ist’s gar nicht gut

Militär braucht Geld,
ganz viel aus aller Welt.
Gar viele fleißig zahlen.
Doch wann sind endlich Wahlen?

Das Volk vergessen, aus dem Blick,
wer gibt ihm seine Freiheit zurück?
Das Land, seit Jahren ruiniert,
nur die Edelsteine, die sind poliert.

(http://www.gedichtevz.de/g/9665/)


ASEAN einigt sich auf Entwurf für grundlegende Charta

Menschenrechte und Demokratie als Grundprinzipien
aber
Festhalten an Dogma der Nichteinmischung, das wegen Myanmar heftig kritisiert wurde
(http://www.epochtimes.de/articles/2007/11/09/194136.html)

Der ehemalige Präsident der Philippinen, Fidel V. Ramos: “Die europäische Integration sieht er als Erfolgsmodell an. Den größten Unterschied zur südostasiatischen Integration stellt seiner Meinung nach die den Europäern gemeinsame Kultur und Religion dar, die in den Ländern Südostasiens nicht vorhanden ist.” Quelle: http://www.hss.de/9486.shtml
In anderen Artikeln wird klar, wie sehr die EU als Vorbild einer Integration und als Wirtschaftspartner Einfluß nehmen kann. Dabei ist die ungelöste Situation auf dem Balkan ein Problem. Man hat Angst, dass Birma vor einer Balkanisierung bei einer zu schnellen Demokratisierung. (http://derstandard.at/?url=/?id=3105287)
Der Vergleich mit dem Balkan oder gar mit dem Irak oder Afghanistan ist jedoch unzutreffend. Die Ausgangslage und Grundsituation ist religiös, politisch, historisch, geografisch und ethnisch eine völlig andere!
Je mehr Waffen hineingepumpt werden, desto mehr wird gemordet und dies passiert jetzt und muss jetzt beendet werden.


Wieder einiges gelesen und Gespräche geführt mit Firmen und Verbänden.
Probleme mit Sanktionen
Probleme des Vielvölkergemisches Myanmar
sehr harter AI-Bericht von 2006 (vor allem beim Lesen im Nachhinein)
Seitens der Industrie sieht man wenig Möglichkeiten, solange der Verbraucher die billigsten Produkt kauft, etwas gegen Kinderarbeit, Ausbeutung oder Militärdiktaturen zu tun. Die Edelsteinminen zu besuchen, wenn sowieso in Myanmar eingekauft wird, ist zu gefährlich, da dort zu viele Aufständische Bürgerkrieg führen.
Zertifizierungen wie in der Textilindustrie, bei denen unabhängige Zertifizierungsfirmen (wie fair&human) ungefragt Firmen in Vietnam und anderswo besuchen und die Einhaltung der Standards kontrollieren, sind bei Edelsteinen nicht möglich. Es gibt kein Zurückverfolgen bis zur Mine. Die Länder sind selbst für eine menschliche Produktion verantwortlich.
Allerdings wird aktuell schon intensiv diskutiert und man will ethisch handeln, auch in der Industrie.

Für mich bleibt die Frage, ob nicht doch mehr Beispiele und Produktionsstätten aufgebaut werden können, in denen die Menschenrechte eingehalten werden. Von Goldminen angefangen bis hin zu Baumwollfeldern.
Bei Gold und Edelsteinen gibt es scheinbar hier weniger als bei anderen Produkten (siehe Ökobaumwolle und viele andere Produkte der Weltläden, …)
Den Ansatz von fair&human zur unabhängigen Zertifizierung finde ich sehr gut.

Ich sehe die Gefahr, dass wir die Vernetzung nicht beachten. Irgendwann werden viele negative Entwicklungen uns doch treffen. Wenn woanders die Menschenrechte ausgehöhlt werden, werden sie irgendwann auch bei uns ausgehöhlt und unsere Stabilität durch ungerechte Machtverschiebungen gefährdet.

Die Argumentation mit dem Militär als stabilisierenden Faktor im Vielvölkergemisch und der Angst vor einem drohenden Chaos mit noch mehr Leid nach dem Untergang der Militärmacht ist bedrückend.
Diejenigen, die gegen das Militär und dessen Unrecht kämpfen, bekommen die Verantwortung für das zukünftige Leid.
Sicher: Kindersoldaten, die jetzt rekrutiert werden, sind nicht sofort demokratische Bürger.
Kompromisse zwischen den Volksgruppen werden um so schwerer, je mehr umgesiedelt, vertrieben und weggenommen wird.
Je mehr Waffen ins Land gebracht werden, desto länger dauert der Krieg.

Aber wer ist dafür verantwortlich und wer ist bereit Geld und mehr für Bildung und Versöhnung zu investieren?


Friedensnobelpreisträgerin trifft Militärjunta
http://www.ftd.de/politik/international/:Friedensnobelpreistr%E4gerin%20Milit%E4rjunta/270151.html
Erinnerung an den Aufstand vor fast 20 Jahren 1988: http://de.wikipedia.org/wiki/8888_Uprising

Hab heute mal bei der Edelstein- und Diamantindustrie angerufen.
Nur angefragt, wegen einer Stellungnahme auf der Webseite und ob es eine Position dazu gibt.
Die Antwort war reichlich unklar. Das Problem sei so neu, dass es dazu noch nichts gibt.
Das “neu” konnte ich einfach nicht verstehen und habe versucht es mir erklären zu lassen.
Man wollte aber nichts sagen.
Ich soll den Geschäftsführer persönlich anrufen, wenn er wieder da ist.
Wahrscheinlich ist mit neu gemeint, dass die “Europäische Union einen Einfuhrstopp für Edelsteine und Edelmetalle aus Burma verhängen will” (Schattenblick).
Das scheint wach zu rütteln. Aber bisher wird nur diskutiert, bis sich alle wieder beruhigt haben. Militär braucht Geld und nur dort ist es zu treffen!
Nebenbei importiert Deutschland auch Holz aus Myanmar:
“Bei unseren Hölzern handelt es sich ausschließlich um echtes Teak aus Wuchsgebieten in Myanmar (Burma). Die zertifizierten Hölzer werden bereits beim Einkauf von unseren Mitarbeiten begutachtet und dahingehend bewertet, ob sie für die Schnittholz- oder für die Furnierproduktion eingekauft werden.” (http://www.fritzanders.com/produkte.html)
“Fritz Anders importiert seit mehr als vier Jahrzehnten hochwertige Teak-Hölzer aus natürlichen Wuchsgebieten in Myanmar (Burma). Langjährige Erfahrung und persönliche Kontakte in die Region garantieren die ausgezeichnete Qualität aller eingeführten Edelhölzer.

Unsere Mitarbeiter reisen regelmäßig nach Burma, um die Beschaffenheit der Rohstoffe bereits vor Ort zu überprüfen und zu klassifizieren. Nur so bleibt gewährleistet, dass nur ausgesuchte Rundhölzer von allerbester Qualität auf dem Firmengelände in Hamburg lagern.

Die Weiterverarbeitung der Rohstoffe zu Furnier- und Schnittholz bleibt bei Fritz Anders in einer Hand. Dies garantiert Produktqualität und Lieferzuverlässigkeit. Zudem können wir stets flexibel auf die Wünsche unserer Kunden eingehen. Rufen sie uns einfach an.

Bei aller ökonomischen Vernunft sind wir uns auch unserer ökologischen Verantwortung bewusst und beziehen unsere Hölzer daher ausschließlich aus naturbelassenen Wuchsgebieten, wo echtes Teak noch nach den Grundsätzen einer nachhaltigen Forstwirtschaft geschlagen und zertifiziert wird.” (http://www.fritzanders.com/wir.html)
Positionen einzelner Mitarbeiter verschiedener Firmen (keine offizielle Stellungnahmen, sicher auch aus Angst um den eigenen Arbeitsplatz): Wenn das Importverbot der EU kommt, muss über Drittstaaten dasselbe Holz und dieselben Steine importiert werden, denn es wächst nur dort oder kann nur dort gefunden werden. Die Generäle bekommen ihr Geld von den Chinesen und anderen, die sind viel größere Handelspartner. Selbst Amerika importiert über Drittstaaten Öl und Gas trotz eigenem Importverbot. Beim Holz, Diamanten, Gold und Buntmetallen aus afrikanischen Staaten hat man es mit derselben Art Machthaber zu tun. Unwohl ist aber allen und das Leiden des Volkes möchten alle gern beendet wissen.
Warum werden die Chinesen nicht mehr kritisiert, warum hacken alle nur auf Birma herum? ….

Aus Reiseseiten deutscher Anbieter:
“Myanmar - das goldene Land” “Abenteuerliches Burma”
“Burma erscheint wie ein Land aus einer anderen, einer vergangenen Zeit – ein geheimnisvolles und sehr ursprüngliches Reiseziel. Rotgoldene Tempel im Abendlicht, Pagoden und Köngsstädte, zauberhafte Landschaften und buddhistische Frömmigkeit, kaum berührt von westlicher Unruhe.”


Oppositionsführerin und Staatspräsident:
Suu Kyi
Than Shwe
Warum es so viele Seiten zu Than Shwe gibt ist mir ein Rätsel???
Seitenvergleich mit Googlebattle


Infos aus der Artesendung: Birma Die Generäle gegen das Volk

(Ausschnitte sind im Internet zu sehen: http://www.arte.tv/de/birma/1725636.html
Video unter: http://plus7.arte.tv/de/1697480.html und http://www.arte.tv/de/birma/1725714.html)
Die Militärjunta benötigt gewaltig Geld, um eine der größten Armeen der Region zu finanzieren, die keine Feinde hat, nur das eigene Volk.
Dieses Geld wird dank reicher Bodenschätze durch Handel verdient. Große Handelspartner sind England, China und einige internationale Konzerne (Total, …)
Durch Radio und andere Quelle sind die Menschen dort gut informiert. Den Informationskrieg haben die staatlichen Medien verloren.
Derzeit findet unter anderem ein Genozid gegen die Volksgruppe der Karen statt.
http://www.gfbv.de/quickfind.php?PHPSESSID=32920175bc8e5b577bf24150493bb6d9&doctype=&land_id=12
http://www.arte.tv/de/woche/244,broadcastingNum=758650,day=7,week=42,year=2007.html

Zitat Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV):”Dreimal im Jahr lade Myanmar ausländische Händler zu Edelstein-Auktionen ein. Bei der letzten Versteigerung im März 2007 seien Steine im Wert von 185 Millionen US-Dollars umgesetzt worden. Damit sei die Ausfuhr von Edelsteinen neben dem Handel mit Teak-Holz sowie mit Erdöl und Erdgas, der bedeutendste Devisenbringer des Landes.

Abgebaut würden die Edelmetalle und -steine auf dem Land ethnischer Minderheiten im Norden und Osten Burmas. Betroffen seien von den Folgen dieses Raubbaus vor allem die christlichen Kachin, die Shan und Mon. So seien bei den Kachin Flächen von der Größe Schleswig-Holsteins für den Goldabbau von der Junta freigegeben worden. Durch den Einsatz von Quecksilber und Zyanid beim Abbau des Goldes seien zahlreiche Flüsse verseucht worden, die Menschen könnten sich nicht mehr wie traditionell vom Fischfang ernähren.”
und
“Nachdrücklich kritisierte die GfbV das Schweigen deutscher Juweliere zum Import von Edelsteinen aus Burma. “Es spricht nicht für ethisches Bewusstsein deutscher Juweliere, dass sie erst auf einen Beschluss der Politik warten, bevor sie den umstrittenen Burma-Handel einstellen”, erklärte Delius. In Großbritannien, Frankreich, Italien und den USA hätten hingegen führende Juweliere bereits zum Boykott des Burma-Geschäfts aufgerufen.”
Quelle: http://www.gfbv.de/pressemit.php?id=1057

Deutsche Edelsteinindustrie und Birma

Adressen deutscher Juweliere: http://www.wer-zu-wem.de/handel/Juwelier.html
mit PLZ-Suche: http://www.beyars.com/de_cdbcat_2__39.html und http://www.branchen-info.net/juweliere_1119-1.html oder http://www.juwelierguide.de/
Edelstein-Zulieferer: http://www.juwelierguide.de/zulieferer.htm
Haltung anderer Juweliere: http://de.news.yahoo.com/afp/20071012/tpl-italien-birma-unternehmen-ee974b3_1.html

Beispiel:
Anfrage bei einer süddeutschen Firma: Nach Auskunft gibt es keine zentrale Stelle, die Zulieferer und Einkäufer agieren eigenständig (ev. Industrie- und Handelskammer Idar Oberstein). Ob in Birma direkt von Deutschen eingekauft wird, wird nicht gesagt. Ob man Steine aus Birma erkennen kann: “Ich weiß nicht, wie weit die Testlabors mit ihrer Technik sind” ….
Über Idar Oberstein findet man mehr:
“Trotz der vielen politischen und wirtschaftlichen Katastrophen des 20. Jahrhunderts hat die deutsche Edelsteinindustrie mit ihrem Zentrum Idar-Oberstein eine Stellung in der Welt erreicht, die die international sicher größte Fachzeitschrift Jeweler’s Circular Keystone Idar-Oberstein als “the world center of coloured stones” bezeichnen ließ.” Die Steine aus Birma sind rot. (Quelle: http://www.bv-edelsteine-diamanten.de/files/vorwort_wild.htm)
Industrieverband Schmuck- und Metallwaren Idar Oberstein http://iv-schmuck-metall.de/

Bundesverband der Edelstein- und Diamantindustrie e. V.,
Mainzer Straße 34, 55743 Idar-Oberstein http://www.bv-edelsteine-diamanten.de/
Dort findet man eine Liste der Edelsteinschleifereien, die Rubine verarbeiten:
http://www.koca.info/bundesverband/bundesverband/files/produktsuche.php?suchbegriff=Rubin
In den News und anderswo kein Wort zu Birma: http://www.bv-edelsteine-diamanten.de/files/news.htm
Obwohl Öffentlichkeitsarbeit ureigenste Aufgabe ist: “Der Verband betreibt eine weit gefächerte Öffentlichkeitsarbeit und ist kompetente Anlaufstelle für alle Medien zu Fragen, die den Farbedelstein- und Diamantbereich betreffen. Ein weiterer Bereich der Öffentlichkeitsarbeit ist seine Präsenz auf wichtigen Branchenmessen im In- und Ausland.”
“Er berät die Mitglieder in Bereichen wie Umweltschutz, Wettbewerbsproblemen, Nomenklaturfragen etc. und stellt, wenn erforderlich, die nötigen Kontakte her.” (Quelle: Ziele http://www.bv-edelsteine-diamanten.de/files/ziele.htm)
Und was ist mit dem Problemen der Zwangsarbeit und den unmenschlichen Arbeitsbedingungen in den Minen in Birma?

Noch mehr zum Burmarot:
“Spricht man im Edelsteinhandel zum Beispiel von einem “Burma-Rubin”, so bedeutet das absolute Luxusklasse. Es heißt aber nicht unbedingt, dass dieser Rubin auch aus Burma stammt. Vielmehr ist es ein Hinweis darauf, dass dieser Edelstein die typische Farbe eines Rubins aus den berühmten Lagerstätten Burmas, des heutigen Myanmars, zeigt: ein sattes Rot mit einer leichten bläulichen Schattierung. Man spricht manchmal auch von “Taubenblutrot”, doch ist der Ausdruck “Burma-Farbe” treffender. Ein Kenner assoziiert diese Farbe sofort mit dem legendären “Mogok Stone Tract” und dem Edelsteinzentrum Mogok im Norden Myanmars. Hier liegen in einem von hohen Bergen umgebenen Hochtal die seit Jahrhunderten bekannten Rubinlagerstätten des Landes. In mühevoller Arbeit werden im “Tal der Rubine” Edelsteine von unwiderstehlicher Leuchtkraft ans Licht des Tages gehoben.” (Quelle: http://www.gemstone.org/gem-by-gem/german/ruby.html)
“Steine, deren Certifikat als Herkunft Burma angibt, werden gewöhnlich mit Aufpreis verkauft, weil viele Kenner einen Rubin bevorzugen, der von einem so romantischen und historischen Ort abstammt.” (Quelle: http://www.skielka-designschmuck.de/lexikon/rubin/index.php3)
ebenda: “Die Bibel sagt, daß Weisheit kostbarer ist als Rubine. Höher kann man ihren Wert wahrlich nicht ansetzen, denn der Rubin ist seit vielen tausend Jahren der wertvollste Edelstein der Welt.”


Wo bleibt die Hilfe der internationalen Gemeinschaft? http://www.tagesschau.de/ausland/birma292.html
WinTim
In Birma verhafteter Journalist.
Reporter ohne Grenzen: http://www.rsf.org/article.php3?id_article=2059

Deutsches Burmaprojekt:
http://www.burma-projekt.de/aktuelles.htm
http://www.burma-projekt.de/pdf/Presseerkl%E4rungBP.pdf


Der 4. Okt. ist vorbei.
Die Menschen leider noch lange nicht frei!
Die bleibende Frage ist:
Wie kann man als einzelner oder als kleine dezentrale Gruppe
zur Demokratisierung von solchen Ländern beitragen.

Mögliche Wege:

  1. Sich bestehenden Gruppen wie www.amnestyinternational.de anschließen.
  2. Kleine, aber persönliche Kontakte aufbauen zu Studenten, Schulklassen, Gemeinden - je mehr Kontakte, je schwerer kann aller Informationsfluss auf diesen Wegen überwacht werden! Wichtig sind hier die Flüchtlingsgruppen in Thailand! Diese haben direkte Kontakte ins Land und benötigen vielerlei Hilfen.
  3. Zentrale demokratische Texte (Menschenrechte, Grundgesetze, Gewaltenteilung, Strukturen für Vereinswesen, …) müssen in die jeweiligen Landessprachen übersetzt werden und als elektronische Dokumente verfügbar/versendbar sein. Dank mehrer Radiosender und anderen Medienquellen kann Birma hören, nur nicht frei sprechen.
  4. Emails an Botschaften und offizielle Vertreter, damit klar wird, wie viele international das Geschehen verfolgen. (ev. auch Anrurfe)
  5. Nachrichten zu ausgewählten Ländern gezielt verfolgen
  6. Bei Firmen mit Wirtschaftskontakten nachfragen und Stellungnahmen zu deren Engagement verlangen (in Birma z.B. Total http://burma.total.com/en/news/p_5_4.htm ) Aufgrund der aktuellen Lage in Birma und Tibet sollte man sich den Kauf chinesischer Produkte überlegen, zumindest die Händler auf die Produktion in China ansprechen und fragen, ob etwas getan wird. (Dasselbe gilt für Russland)
  7. Bei der Edelsteinindustrie in Deutschland nachfragen (s.o.). Bisher macht Deutschland hier keine gute Figur!!!

Urgent Action

AI hat einen Aktionsbrief zum Versenden verfasst: http://www2.amnesty.de/internet/deall.nsf/210b31aa146ed695c125682b003a7b54/1fd717c2c17f8fedc12573630059a744?OpenDocument

FREE MYANMAR FREE BIRMA

Blogs und Informationsseiten zu Birma/Myanmar

(und vielen anderen Ländern mit extremen Verletzungen der Menschenrechte)

Spiegelfechterblog:
http://www.spiegelfechter.com/wordpress/
aktuelle Entwicklungen in Myanmar Ticker
http://www.spiegelfechter.com/wordpress/215/aktuelle-entwicklungen-in-myanmar-ticker

World in Action: http://www.avaaz.org/en/

The dirty list: http://www.burmacampaign.org.uk/dirty_list/dirty_list.html

Crisisgroup: http://www.crisisgroup.org/home/index.cfm?

Foren weltweit: http://www2.free-burma.org/ und http://www2.free-burma.org/index.php?view=1

Petition

http://www.avaaz.org/en/stand_with_burma/

Aktion

http://freeburma.stots.de/doku.php?id=official_wiki

Grafiken für Mails, Blogs und Wikis: http://www.flickr.com/groups/479791@N25/pool/

Deutsche Diskussion

http://freeburma.stots.de/doku.php?id=deutsche_diskussion_hier
http://www.startupblogger.de/?p=88
http://www.virtualreview.ch/blox/2007/09/30/ueberfluessig-sinnlos/


Sonstiges

http://www.google.de/trends?q=birma%2C+myanmar%2C+tibet%2C+amnesty&ctab=0&geo=all&date=all&sort=0


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( Letzte Änderung am 10.01.2013 )
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