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Muell

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Wachstum in 3D/4D
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Peaks und harte Grenzen
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(seit 10.09.2015)

Was sind die kritischen Probleme?

Der Plastikmüll im Meer darf nicht im Plankton und damit in der Nahrungskette landen!

Müll darf nicht die Nahrungsgrundlagen der Menschen und Lebewesen in Gefahr bringen,
so wie es derzeit durch den Plastikmüll mit den Fischbeständen geschieht.

Müll darf nicht das Grundwasser oder das Erdreich vergiften!
Langlebige unnatürliche oder giftige Stoffe dürfen nicht in die Umwelt und schon garnicht in die Nahrungskette gelangen.

Die Höhe der Müllschulden an der Zukunft darf nicht zu groß werden.
Die entsprechenden Verantwortlichkeiten sind von den Erzeugern und Verbrauchern der Produkte zu übernehmen.

Aus den Häusern, Möbeln, Kleidern und Lebensmitteln sind Giftstoffe zu verbannen, bevor sie zu Müll werden!

Die Langlebigkeit und Reparaturfreundlichkeit aller Gebrauchsgegenstände muss verbessert werden.

Was muss und kann schnell oder Stück für Stück getan werden?

In den Häfen und an den Küsten bekommen die Schiffe und alle anderen Müllsammler Geld, statt für die Entsorgung zu bezahlen.
Das Geld wird vorher auf die Waren und Preise draufgeschlagen.

Beim Import von Gütern, die problematischen Müll erzeugen, wird ein eigener Zollaufschlag für die Belastungen erhoben, der ins Recycling und die Rücknahme fließt.

Die Haltbarkeit, Wiederverwertbarkeit und Reparierbarkeit von Produkten wie Möbeln, Elektronik, Fahrzeugen etc. wird erhöht
Und gleichzeitig die Giftigkeit und Gefährlichkeit des am Ende anfallenden Mülls reduziert.

Der Müll- oder Recyclingaufschlag

Der "Markt" überwacht und "verbessert" die angebotenen Produkte dadurch, dass jeder Käufer diese Produkte benutzt
und sich schnell herumspricht, wenn die Qualität schlecht ist.
Für den entstehenden Müll existiert diese Kontrolle so nicht. Er hat wenn einen negativen Wert, kostet Zeit und Geld,
den man durch illegales, schlampiges Entsorgen zu verkleinern sucht.
Der Markt bildet den Zusammenhang von Produktion und Entsorgung nicht ab.
Es muss aber die eine und die andere Seite bezahlt und organisiert werden.
Das Zusammenbauen wie das Zerlegen, das Verschicken wie das Einsammeln.
Mit dem Recyclingaufschlag sollte man aber nicht bloß Müll kaufen oder verkaufen,
sondern die Müllvernichtungs- oder Müllvermeidungsarbeitszeit.
Sie ist wertvoll und wichtig für die Gesellschaft und unsere Zukunft.
Jeder Fortschritt beim Einsammeln, Reparieren, Trennen, Wiederverwerten und Vermeiden wird davon bezahlt.
Natürlich kann man nicht endlos Recyclingzeit kaufen bzw. bezahlen.
Darum muss der Müll so begrenzt und einfach zu sammeln und zu bearbeiten sein,
dass mit dieser wenigen Zeit seine Beseitigung machbar ist.
Und es muss die Produktion gedrosselt werden,
besonders die kurzlebiger, Giftmüll produzierender Güter.
Gekauft werden nicht nur die Produkte, sondern auch ihre Entsorgung.
Je effektiver und besser entsorgt werden kann, desto geringer ist der Aufschlag beim Produktpreis.
Einen Grundaufschlag bekommen jedoch alle Produktionsbereiche für die Nutzung von Energie und Transport.
(Beteiligung an Ökosteuer, Maut und Energiesteuern)

Die Idee des Müllaufschlags versucht einen einfachen Weg zu finden, um die Müllerzeuger dezentral in das Einsammeln, Wiederverwenden und Recycling zu integrieren.

Der Müllaufschlag auf den Endpreis jedes Produkts verteuert das Einkaufen, dafür erhalten die Menschen für den eingesammelten Müll Geld. Ebenso erhalten die Firmen Geld für jede Verbesserung ihrer Ökobilanz, der Wiederverwertbarkeit und Reparierbarkeit ihrer gebrauchten Produkte
Dieses Grundprinzip wird folgendermaßen verfeinert.

Der Aufschlag beträgt mindestens 10% des Endpreises.
Er erniedrigt sich bei
vollständig kompostierbaren Produkten
lange nutzbaren Produkten und Geräten
Grundnahrungsmitteln
Dienstleistungen oder virtuellen Gütern

Er erhöht sich bei
schwer zerlegbaren Produkten
Produkten, deren Herstellung viel Müll erzeugt
Produkten, die viele umweltschädliche Bestandteile enthalten
Produkten, die lange in überwachten Deponien gelagert werden müssen
Produkte, deren Reste stark verteilt werden und nur teuer einzusammeln sind
Produkte, die Nanomüll unklarer Giftigkeit erzeugen

Über diesen Aufschlag werden die Hersteller und Käufer motiviert,
weniger und besser recyclbare Produkte herzustellen oder zu kaufen.

Der Aufschlag wird wie die Mehrwertsteuer automatisch eingezogen und gesammelt.

Er finanziert Forschungen für eine bessere Produktion, Risikostudien oder auch Umstellungshilfen für bestehenden ungünstige Verfahren der Produktion, der Müllverarbeitung oder der Lagerung.

Er finanziert die Vergütungen für das Vorzerlegen, Vorsortieren und Einsammeln bzw. Wiederverwerten von Müll.
(Müll ist hier alles, was vom Besitzer gekauft wurde und dieser nicht mehr benötigt.)

Er unterstützt das Reparieren oder die Herstellung von nützlichen Dingen aus Müll.

Er wird dazu verwendet alte Müllschulden zu bezahlen, indem auch früher deponierter oder verteilter Müll verarbeitet wird.
(Auch im Ausland oder auf dem Meeresboden)

Gesammelt wird über Säcke, Tonnen, dezentrale Sammelstellen und die Einkaufsläden.
Vergütet wird nach Art, Gewicht und Zustand, nach Tätigkeit und Arbeitsaufwand.

Bei ins Ausland verkauften Produkten wird der Aufschlag teilweise rückvergütet oder für internationale Entsorgungsprojekte verwendet.

Verhindert werden muss
der Missbrauch des Systems durch mehrfaches Anliefern desselben Mülls
jede umweltschädliche unvollständige Endlagerung
zu hohe Kosten durch Mülltransporte
zu hoher Zeitaufwand für umständliche Reperaturen
zu hohe Kosten für das Sortieren und die Logistik Millionen wiederverwertbarer Teile

Beispiele für die Einsammlung

Biomüll: Nach Gewicht, pro Haushalt, Grossküche, ....
Weg: Biotonnen
Missbrauch: Einfüllen von Erde, ....
Problem: Einfüllen von NICHT-Biomüll in die Biotonne

Papiermüll: Nach Gewicht, pro Haushalt, ....
Weg: Papiertonnen
Missbrauch:
Problem: Untermischen von Restmüll beim Papiermüll

verteilter Geländemüll: Nach Gewicht und Art (Metall, Sondermüll, ...)
Weg: Sammler mit personalisierten Säcken (registrierter Barcode) in zugewiesenen Gebieten
Missbrauch: Sammeln von bereits anderweitig gesammeltem Müll (aus Hausmülltonnen, Mülleimern)

Hausrat: Nach Gewicht und Typ (Küchengeräte, Geschirr, Spielzeug, Kleidung, Bücher, Medien)
Weg: Regelmässige Hausabholungen und Sammelstellen, Wiederverkauf in Kreislaufkaufhäusern
Missbrauch: -
Probleme: Qualitätskontrolle beim Einsammeln

Die Müllindustrie muss beim Einsammeln bezahlen.
Die dezentralen Sammelstellen bekommen von zentraleren Stellen höhere Preise, die den Aufwand des Einsammelns vergüten.

Der eingesammelte Müllaufschlag wird möglichst erst dann eingesetzt, wenn die Entsorgung nachgewiesen wird. Er bezahlt dann zentral die Kosten für Einsammeln und Entsorgen.

Der Müllaufschlag soll das aktuelle System (Bezahlen der Müllindustrie über Steuern und Müllgebühren) zuerst ergänzen.

Gefahren:
Menschen streiten sich um den Besitz des Mülls

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Zuletzt geändert am 07.05.2018